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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

FREMDSPRACHEN: Singend und spielend Englisch lernen

24.06.2006

OLDENBURG /BREMEN Auch aus dem Oldenburger Land machen viele Kinder begeistert mit. Für sie gibt es ein Mini-Musical.

von carl-friedrich ehlers OLDENBURG/BREMEN - Wenn Elke Spiegelberg, Leiterin des Städtischen Kindergartens Harreweg in Oldenburg, durch ihr „Reich“ geht, tönt es ihr immer häufiger fröhlich entgegen: „How are you?“ („wie geht es Ihnen?“). Und die Erzieherin antwortet dann gleichermaßen fröhlich wie höflich: „I am very well, thank you“(„Danke, es geht mir sehr gut“). Diese Dialoge lassen keineswegs Rückschlüsse auf den Ausländeranteil im Kindergarten zu, sondern zeugen von der vorschulischen Begegnung der Kinder mit der englischen Sprache.

Die Idee für diese spielerische Auseinandersetzung mit Englisch im Kindergarten wurde im Kreisverband Bremen des Deutschen Roten Kreuzes geboren. Erfinder von „Early English“ ist DRK-Mitarbeiter Paul Lindsay – ein Engländer. Mit Unterstützung des Senators für Jugend und Soziales wurde bereits im Mai 2000 ein Projekt eingerichtet, das die Kontinuität eines Englischprogramms in Kindergarten und Grundschule gewährleisten soll.

Das Konzept hat das Ziel, nach dem Motto „Englisch find’ ich gut, Englisch kann ich“ Kinder mit so viel Spaß an die (Fremd-) Sprache heranzuführen, dass sie das Lernen gar nicht bemerken.

Die Methode basiert auf dem Erlenen von kurzen, einfachen und eingängigen Liedern, in denen jeweils ein Lernziel enthalten ist. Die Lieder sind systematisch aufgebaut und werden in Zusammenhang mit einer Geschichte gelernt und gesungen. In der Geschichte gehen die Hauptcharaktere, Annie und Alex, mit ihren Freunden auf eine lange und abenteuerliche Reise durch das Phantasieland „Rainbowland“.

Lindsay: „Das Konzept hat den Vorteil, dass die Kinder die meiste Zeit gemeinsam singen und sprechen und nicht etwa die Erzieherin dominiert.“ Unterstützt wird das Programm durch CD, „Activity Books“ sowie Mal- und Lehrbücher.

Laut Lindsay nehmen in Bremen ca. 1500 Kinder in rund 100 Kindergärten/Grundschulen am Programm „Early English“ teil. Aber auch in andere Bundesländer ist das Erfolgskonzept längst übergeschwappt. Im Oldenburger Land machen inzwischen etwa 150 Kinder in zehn Kindergärten (u. a. in Oldenburg, Westerstede und Bad Zwischenahn) mit.

Begeistert dabei sind auch Kinder der DRK-Kindertagesstätte an der Lagerstraße in Oldenburg. Für deren Leiterin Martina Jansing-Wilhelm, die ihre Erzieherinnen durch den Bremer Lindsay hatte einweisen lassen, „macht es ein fach Spaß“, wie leicht und spielerisch die Kleinen mit der ihr gar nicht mehr fremden Sprache umgehen. „Und sie sind so unglaublich stolz auf das Erreichte“.

Kinder aus dem Oldenburger Land, die sich an dem Projekt beteiligen, haben am 3. Juli im „Cadillac“ in Oldenburg die Möglichkeit, ihr gelerntes Englisch zu überprüfen. Für sie wird dann exklusiv das Annie & Alex-Mini-Musical aufgeführt. Infos über das Englisch-Projekt bei Paul Lindsay, DRK-Kreisverband Bremen, 04 21/3 40 31 19.

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