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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Technische Fortbildung stößt auf positive Resonanz

15.01.2015

Delmenhorst Kindern und Jugendlichen den verantwortungsvollen Umgang mit Medien nahebringen und einen Denkanstoß zur kreativen Einbindung von Medien in den Unterricht leisten. So lautete das Motto der Fortbildung „Blickwechsel“ an der Schule für Sozialpädagogik in Delmenhorst. Dort wurden die sichtlich begeisterten Schüler am Dienstag und Mittwoch über den Umgang mit der Technik im Beruf des Erziehers informiert.

Mit zum Programm gehörten unter anderem zwei Workshops, in denen die angehenden Erzieher sowohl lernten, nach selbsterarbeiteten Kriterien verschiedene Spiele zu bewerten und diese verschiedenen Altersgruppen zuzuordnen, als auch die Kinder bereits möglichst früh über verschiedene Aspekte zu informieren. Dazu gehörte, zwischen legalen und illegalen Aktivitäten im Netz zu unterscheiden, sich mit dem Urheberrecht zu beschäftigen und die Risiken bei der Verbreitung persönlicher Informationen zu erkennen. Parallel dazu widmete sich eine weitere Gruppe von Schülern der Erstellung einer sogenannten Rallye, einer Art „digitaler Schnitzeljagd“. Hierbei galt es verschiedenste, kreativ gestaltete Aufgaben an unterschiedlichen Orten zu bewältigen, um an ein Ziel zu gelangen.

„Die Idee dahinter ist, durch das gemeinsame Erreichen eines Zieles ein Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Teilnehmern zu erzeugen. Dadurch soll den Jugendlichen eine positive und kreative Seite der Mediennutzung aufgezeigt und gleichzeitig Ausgrenzung und „Cyberbullying“ präventiv entgegengewirkt werden“, so Olivia Förster, Beauftragte des von der Landesmedienanstalt geförderten Vereins für Medien- und Kulturpädagogik.

Weiterhin würden die angehenden Erzieher so mit der Technik vertraut gemacht und ein effizienter Einsatz im Berufsleben gewährleistet werden. Auch Försters Kollegin Mareike Thumel fand unterstützende Worte: „Die Nutzung von Medien gehört seit geraumer Zeit zum festen Bestandteil des Alltags der meisten Kinder und Jugendlichen.“ Aus diesem Grund sei die Nutzung neuer und innovativer Methoden essenziell. Schließlich könne damit ein Draht zu Kindern und Jugendlichen aufgebaut werden.