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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Uni-Medizin weiter nach Kräften unterstützen

19.02.2016

Oldenburg Der Verein der Freunde und Förderer der Universitätsmedizin Nordwest, der sich im Dezember 2009 gegründet hat, um den Medizin-Studiengang an der Universität Oldenburg finanziell und ideell zu unterstützen, hat schon vieles erreicht, mahnt aber auch, diese einmalige Chance für den Nordwesten weiter zu unterstützen. Dies wurde bei der Mitgliederversammlung in den Räumen der Fakultät 6 der Uni Oldenburg deutlich. Dem Förderverein gehören derzeit 160 Mitglieder an.

Fünf Millionen Euro waren ab 2011 für die European Medical School in nur zwei Jahren im Nordwesten eingeworben worden. Das Land hatte zur Gründung der medizinischen Fakultät zur Bedingung gemacht, dass aus der Region in fünf Jahren fünf Millionen Euro in das Projekt einfließen müsste. Der Studienbetrieb begann am 1. Oktober 2012 mit 40 Studierenden. Das Geld stammt von Firmen, Banken und Privatpersonen aus dem gesamten Nordwesten. Auch die Landkreise und Städte unterstützen den neuen Studiengang.

„Viele Menschen glauben, es sei mit den fünf Millionen Euro alles getan. Aber wir wollen und müssen den neuen Studiengang weiter auch finanziell unterstützen. Deshalb werden wir in unseren Aktivitäten nicht nachlassen“, sagte Dr. Gerd Pommer, Vorsitzender des Fördervereins.

Denn 2019 steht der gemeinsame Studiengang mit der Universität Groningen auf dem deutschen Prüfstand (Evaluation). Damit wird geprüft, ob der Studiengang dauerhaft in Oldenburg bleibt. Bis dahin sei noch eine Menge zu tun, betonte der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Gregor Theilmeier. Er ließ aber keinen Zweifel daran, dass dies auch gelinge. „Wir sind auf einem guten Weg.“

Neben dem weiteren Aufbau des Studiengangs steigt parallel von Semester zu Semester die Zahl der Studierenden. Das bringe, so Theilmeier, die Universität jetzt schon an ihre räumlichen Grenzen. „Wir brauchen beispielsweise mehr Laborflächen“, erklärte der Dekan. Der Austausch der Studierenden der beteiligten Hochschulen funktioniere mittlerweile auch gut. Derzeit studieren 18 angehende Oldenburger Mediziner an der Partner-Universität in Groningen in den Niederlanden.

Norbert Wahn
Redakteur
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2097

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