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UNIVERSITÄT Hörzentrum eröffnet mit Paukenschlag

Führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Hörforschung

Die Hörzentrum Oldenburg

GmbH ist ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Hörforschung und

Hörgeräte-Evaluation in Deutschland. Ziel des Zentrums ist die Verbesserung der Möglichkeiten zur Hördiagnostik und Rehabilitation hörgeschädigter Menschen durch anwendungsorientierte audiologische Forschung, Spezialdiagnostik und Therapie von Hörstörungen.

Das Unternehmen

evaluiert und optimiert Hörsysteme für die Hörgeräte-Industrie. Das Hörzentrum Oldenburg ist Initiator und Bauherr des „Haus des Hörens“, das die wichtigsten Institutionen der Oldenburger Hörforschung beherbergt.

Die HörTech

gGmbH wurde 2001 als Kompetenzzentrum für Hörgeräte-Systemtechnik vom Hörzentrum Oldenburg und der Universität gegründet.

Mehr Infos unter:

www.hoerzentrum.de

Die guten Nachrichten an der Uni reißen nicht ab. Mittwoch wurden das „Zentrum für Hörforschung“ eröffnet und die Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft verkündet.

Von Norbert wahn

Oldenburg Mit einer feierlichen Festveranstaltung ist am Mittwoch im Oldenburger Haus des Hörens das „Zentrum für Hörforschung“ eröffnet worden, in dem die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und weitere niedersächsische Institutionen der Audiologie und der angewandten Hörforschung zusammenarbeiten werden.

„Das ist ein großer Tag für das Zentrum für Hörforschung. Als wir im vergangenen Jahr bei der ersten Entscheidung über die Exzellenzcluster leer ausging, war die Enttäuschung zunächst einmal groß“, erinnert sich Professor Birger Kollmeier, Sprecher des Kompetenzzentrums HörTech und Physik-Professor der Universität Oldenburg. „Doch es hat kein Jahr gebraucht, bis die Bemühungen um einen Hörforschungs-Cluster dennoch Wirkung zeigen.“

Mit 3,75 Millionen Euro unterstützt das Land Niedersachsen die Forschungsinitiative „Hören und seine Störungen“. Geleitet wird das Zentrum von den Oldenburger Professoren Georg Klump (Biologie), Birger Kollmeier (Medizinische Physik) und dem Hannoveraner Direktor der HNO-Uni-Klinik, Professor Thomas Lenarz.

„Das Thema ‚Hören’ entwickelt sich zu einem Alleinstellungsmerkmal in Niedersachsen“, so Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) in seiner Ansprache. „Mit dem Zentrum für Hörforschung setzt die Universität Oldenburg gemeinsam mit der Medizinischen Hochschule konsequent den Weg einer landesspezifischen Profilbildung fort, der bereits in der Audiologie-Initiative Niedersachsen seinen Ausgang gefunden hat“, betonte Stratmann.

Doch schon vor der Feierstunde hatte es einen Paukenschlag gegeben: Die Fraunhofer-Gesellschaft wird sich ab Juli zunächst mit fünf Mitarbeitern (später 18) am Standort Oldenburg mit einer Projektgruppe im Bereich der Hörforschung engagieren (siehe Interview). „Für uns ist ein weiterer Wunsch in Erfüllung gegangen“, so der Wissenschaftsminister. Die Zusammenarbeit ist zunächst auf fünf Jahre festgelegt.

Von norbert wahn

Frage:

Was war ausschlaggebend für die Fraunhofer-Gesellschaft, sich am Hörzentrum der Uni Oldenburg zu engagieren?

Sporer:

In Oldenburg gibt es eine kompetente Stelle, die einfach das Zentrum der Hörgeräte weltweit ist.

Frage:

Welche Ziele verfolgt Ihr Institut in den nächsten Jahren?

Sporer:

Es sind in erster Linie technische Ziele. Es geht beispielsweise um Sprachverständlichkeit am Fernsehgerät für Menschen, die nicht mehr so gut hören, aber ihr Umfeld nicht mit großem Lärm belästigen wollen. Wir wollen gemeinsam versuchen, dass die Sprache auf wesentliche Komponenten reduziert wird.

Frage:

Wenn dieses auf fünf Jahre befristete Projekt zwischen Ilmenau und Oldenburg ausläuft, wie könnte es weitergehen?

Sporer:

Wenn wir unsere Ziele erreichen oder übertreffen, dann sind ein gemeinsames Institut mit zwei Standorten oder sogar ein eigenständiges Oldenburger Institut möglich.

Zur Zusammenarbeit mit den Oldenburger Hörforschern äußert sich Dr. Thomas Sporer, stellv. Direktor des Fraunhofer-Instituts.

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