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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Kommunalwahl: Unverblümte Fragen verlangen nach Ehrlichkeit

02.09.2011

DELMENHORST Jugendliche sehen die Dinge meist aus einer etwas anderen Sicht als Erwachsene – deshalb darf man sie aber nicht weniger ernst nehmen. Das bewies am Donnerstag das Kinder- und Jugendparlament mit seiner Podiumsdiskussion im Familienzentrum Villa. Moderiert von Sprecherin Annalena Ripke und Lara Speer stellten sich zwölf Politiker, die für den Delmenhorster Stadtrat kandidieren, den Fragen der Zuhörer.

Und die Schüler der Realschule an der Holbeinstraße, der Integrierten Gesamtschule (IGS), der Wilhelm-von-der-Heyde Realschule sowie des Max-Planck-Gymnasiums hatten genaue Vorstellungen davon, was sie von der Politik in Delmenhorst erwarten – zuallererst nämlich die Wahrheit. Und die forderten die Jugendlichen ebenfalls sehr direkt. „Wir wollen hier ja nicht um den heißen Brei herum reden, sondern ehrlich sein“, begann Sascha Voigt von den Unabhängigen Delmenhorstern (UAD) eine seiner Stellungnahmen. „Davon gehen wir ja mal aus“, betonte Ripke.

Die Politiker nahmen die Jugendlichen durchaus ernst – und appellierten an sie als Wähler. Um einen Anreiz für das Kreuzchen auf dem Stimmzettel zu geben, sprudelten sie auch geradezu vor Ideen, was man für die jungen Menschen der Stadt tun könne. Eine Partymeile, schlug Timo Richter von der Piratenpartei vor, oder mehr Bolzplätze, wie sich beinahe alle Parteien einig waren. Und auch beim Thema IGS herrschte Parteienfriede: Eine Zweite müsse her.

Doch ein bisschen mehr verlangten ihre jungen Wähler dann eben doch. Dies wurde offenbar, als es um die Belebung der Innenstadt ging. Als die Kommunalpolitiker mehr Durchgangsverkehr in der Langen Straße, kostenlose Parkmöglichkeiten und die Einführung eines City-Managers vorschlugen, war das den Jugendlichen zu wenig.

Sie wollten es genau wissen – bezogen auf ihre eigene Lebenswelt. „Dass wir eine H&M-Filiale haben, finde ich ja gut“, sagte ein Mädchen. „Aber wenn ich richtig shoppen möchte, muss ich nach Bremen fahren. Ich fände ein Einkaufszentrum in Delmenhorst toll“, sagte es und zeigte, dass die Jugend Themen wie die Hertie-Filiale beinahe vorbildlich aus einer rein praktischen Sicht betrachtet.

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