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Bildung Hochschule Vechta feiert Uni-Status

Christoph Floren Redaktion Vechta

VECHTA - Nach der Überzeugung der alten und neuen Präsidentin Prof. Marianne Assenmacher ist die „Kooperation auf allen Ebenen das Konzept für Erfolg in der Zukunft“. Niedersachsens Wissenschaftsministerin Prof. Johanna Wanka (CDU) sieht in dem Namen Universität Vechta „den Höhepunkt der 1830 mit dem Start der Lehrerbildung in Vechta begonnenen Geschichte“. Peter Cromme, Präsident der Universitätsgesellschaft, wünscht aus ganzem Herzen „Vivat, crescat, floreat! – Sie möge leben, wachsen, blühen!“

Treffpunkt Universitätstag

Ihre Umbenennung von Hochschule in Universität Vechta hat die führende Bildungseinrichtung im Oldenburger Münsterland am Freitag mit einem Festakt in der Aula und mit dem ersten Universitätstag auf dem Campus gefeiert. Zu den offiziellen Gästen zählten neben Förderern und Weggefährten aus Politik und Wirtschaft auch Vertreter der katholischen Kirche. Sie hatte sich durch das 1965 geschlossene und 1994 fortgeschriebene Konkordat gegen alle Anfeindungen stets an die Seite der Einrichtung gestellt.

Aktuell zählt die Universität Vechta, die, wie Ministerin Wanka betonte, neben einem breiten Angebotsspektrum in Forschung und Lehre „seit eh und je für qualitätsvolle Lehrerbildung steht“, 3300 Studenten. 750 von ihnen haben ihr Studium zum Wintersemester 2010/2011 aufgenommen. Unter den angehenden Akademikern stellen, und das ist nach Wankas Auffassung außergewöhnlich, in Vechta Frauen mit 75 Prozent den größten Anteil.

Frauen in Front

Mit 34 Prozent weiblicher Professoren erfüllt der Standort die Frauenquote im Vergleich mit anderen Universitäten auch in diesem Bereich.

Zu einem Feiertag, und als solcher war der erste Universitätstag gedacht, gehörte auch die Würdigung von Leistungen in Forschung und Lehre. Diese erfuhr der aus Kamerun gebürtige und derzeit in Hamburg lebende Prof. Louis Henri Seukwa. Aus der Hand von Präsidentin Assenmacher erhielt der renommierte Bildungsforscher den mit 10 000 Euro dotierten „Höffmann-Wissenschaftspreis für interkulturelle Kompetenz“.

Im Anschluss an die Feier in der Aula wandte sich die Universität Vechta an die Öffentlichkeit. Verteilt über den gesamten Campus schlossen sich Begegnungen auf einer Reise durch Wissenschaft und Forschung an.

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