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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Weilers Wunsch erfüllt sich

12.10.2007

OLDENBURG Universitätspräsident Professor Dr. Uwe Schneidewind und sein Vizepräsident für Forschung, Professor Dr. Reto Weiler, platzen fast vor Stolz und Freude. „Das ist ein Meilenstein in der Geschichte unserer jungen Hochschule“, sagt Schneidewind am Donnerstagnachmittag vor laufenden Fernsehkameras. Soeben hatte Niedersachsens Wissenschafts- und Kulturminister Lutz Stratmann (CDU) die Katze aus dem Sack gelassen und die Ansiedlung einer Max-Planck-Einrichtung an der Universität verkündet.

Endlich ist es gelungen, die national und international höchst bedeutende Forschungsorganisation im Nordwesten – bisher ein weißer Fleck auf der Planck-Landkarte – zu etablieren. Und Stratmann und Schneidewind wissen ganz genau, wem in erster Linie dieser Coup zu verdanken ist: Vizepräsident Weiler, als Neurobiologe selber Max-Planck-Preisträger, hatte der Planck-Gesellschaft die Vorzüge der in Oldenburg und Wilhelmshaven betriebenen Meeresforschung in geduldiger Kleinarbeit letztlich so überzeugend nahegelegt, dass der in Berlin und München ansässigen Gesellschaft gar nichts anderes übrig blieb, als den Nordwesten für sich zu entdecken.

Für Weiler erfüllt sich damit ein lange gehegter persönlicher Wunsch. „Die Max- Planck-Gesellschaft für uns zu gewinnen, ist mein Ziel, seit ich in Oldenburg bin“, bekennt der gebürtige Schweizer – wohl wissend, dass die Anwerbung kaum geklappt hätte, wenn nicht „das hervorragende Umfeld der Oldenburger Meeresforschung vorhanden wäre“.

Im nächsten Frühjahr werden also zwei Nachwuchsforschergruppen unter dem Signum Max Planck am Campus in Oldenburg-Wechloy einziehen. Bei einem Symposium Anfang Dezember sollen Professoren, Doktoranden, wissenschaftliche und technische Mitarbeiter – insgesamt zehn an der Zahl – für diesen aus Entdeckersicht aufregenden Job gefunden werden. Sie sollen dazu beitragen, die ohnehin schon anerkannte Oldenburger Forschung auszuweiten und weitere erstklassige Einrichtungen im Umfeld der Universität zu etablieren.

Auf die Zusammenarbeit freut sich auch der Direktor des Oldenburger Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), Professor Dr. Meinhard Simon. „Ich betrachte das Ganze als nachträgliches Geburtstagsgeschenk für unser Institut“, sagt Simon. Das ICBM hatte im Sommer sein 20-jähriges Bestehen gefeiert.

Für Stratmann steht schon jetzt fest, dass mit dem Engagement „der vielleicht angesehensten Wissenschaftsorganisation der Welt“ das Forschungsprofil Oldenburgs und der ganzen Region „entscheidend gestärkt wird“.

Und noch etwas. Die Ansiedlung sei „der beste Beitrag“, um die Erfolgsaussichten Oldenburgs für die Nominierung als „Stadt der Wissenschaft“ zu steigern, glaubt der Minister.

www.uni-oldenburg.de sowie www.mpg.de

„Das ist ein

Meilenstein in der Geschichte unserer jungen Hochschule“

Uwe Schneidewind

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