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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Widerstand gegen IGS Kreyenbrück

30.09.2009

Betrifft: „Mehrheit will IGS in Kreyenbrück“ (NWZ vom 2. September)

Ich finde es nicht gerecht, dass unsere Schule geschlossen werden soll. Sie ist eine so starke und große Schule, und das soll jetzt zerstört werden, was wir uns alles mit viel Arbeit und Fleiß aufgebaut haben. Die kleinen Kinder, die gerade neu in die 5. Klasse kommen sollen, müssen schon mit 10 oder 11 in die Innenstadt.

Unsere Schule wurde doch gerade gebaut, weil die kleinen Kinder so „kurze Beine“ haben, und die, die im Stadt-Süden wohnen, auch eine Schule haben, die nah dran ist. Und das alles wird jetzt nur wegen einer IGS zerstört. (...) Wir hoffen, dass wir noch eine kleine Chance haben, damit uns unsere tolle und schöne Schule erhalten bleibt und nicht durch eine IGS ersetzt wird. (...) Und denkt doch mal an die Kinder, die vielleicht sitzen bleiben: Die müssen sich dann eine neue Schule suchen, weil sie ihren Abschluss nicht mehr an der Schule machen können.

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Franziska Didzun

Oldenburg

*

Ich finde, die Schule sollte keine IGS werden, weil sie mit einer Hauptschule und einem Gymnasium eine gute Einheit darstellen.

(...) Die Realschule würde langsam rauswachsen mit ihren Schülern, das ist aber nicht alles, die IGS nimmt auch nur einen bestimmte Prozentzahl aller Schüler. Die restlichen, die nicht angenommen werden, müssen sich dann auf eine andere Schule außerhalb von Kreyenbrück begeben. (...)

Marcel Kapust

Oldenburg

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Wir Schüler und Lehrer sind nicht grundsätzlich gegen eine weitere Gesamtschule. Wir wollen nur nicht, dass sie ausgerechnet an unserem Standort errichtet wird. Warum denn auch? Wir finden, die Zusammenarbeit zwischen den Schülern und den Lehrern hat bisher immer super funktioniert. Deshalb fragen wir Schüler uns, warum dies jetzt (...) zerstört werden soll. Für uns gilt weiter: Hände weg! Wir kämpfen weiter um den Erhalt unserer Schule!

Saskia Severin

Oldenburg

*

Betrifft: „Zweifel an Standort-Entscheid für IGS“ (NWZ vom 17. September)

Wenn man sich die Diskussion um den Standort der 3. IGS anschaut, fragt man sich, wer diese IGS eigentlich in Kreyenbrück will. Schülerinnen und Schüler der Realschule in Kreyenbrück laufen dagegen Sturm, die Lehrkräfte ebenfalls, und auch und gerade die Eltern im Stadtsüden lehnen eine IGS an ihrem Wohnort ab. Und viele kündigen an, lieber ihr Kind quer durch die Stadt zu fahren, als an der geplanten IGS anzumelden, da eine einzurichtende IGS erst in fünf bis sechs Jahren die Qualität liefern kann, die die Realschule heute schon bringt.

Wir Eltern im Stadtnorden wollten eine Erweiterung der IGS Flötenteich, so wie es auch in dem Begleitschreiben zur Bedarfsumfrage neben einer möglichen Einrichtung in Osternburg angegeben war. Wir stimmten dieser Planung zu, stimmten für eine IGS. Diese Stimmen werden jetzt missbraucht, um eine IGS in Kreyenbrück einzurichten, von der keine Rede war und die dort auch keiner der Betroffenen will. (...)

Björn Schreyer

Oldenburg

*

Als Mutter von drei Kindern, aber auch als Lehrerin sind mir verschiedene Schulformen gut bekannt.

Insbesondere bei meinem jüngsten Sohn habe ich mich aus verschiedenen Gründen bewusst für die RS Kreyenbrück entschieden, obwohl er als Geschwisterkind die IGS hätte besuchen können. Es gibt viele Kinder, die an einer IGS optimal gefördert werden können. Aber es gibt auch Kinder, die im dreigliedrigen Schulsystem gut aufgehoben sind. Diese Entscheidung sollte individuell für jedes Kind getroffen werden können. Die Erweiterung des IGS-Angebots lässt diese Möglichkeit realer werden, so dass mehr Eltern und Kinder diese Chance nutzen können.

Für mich ist es jedoch in keinster Weise nachvollziehbar, dass für diese Möglichkeit ausgerechnet die größte Realschule Oldenburgs, die unbestritten gut funktioniert, hervorragende Ergebnisse in der Schulinspektion erzielt hat und vorbildlich mit dem Herbartgymnasium und der HS Kreyenbrück kooperiert, geopfert werden soll. Was für eine unverantwortliche Verschwendung und Missachtung von engagierter, professioneller Lehrerarbeit und Schülermotivation, der eine starke Identifikation mit der RS Kreyenbrück zugrunde liegt.

(...) Es drängt sich der Verdacht auf, dass nicht auf sachlicher Ebene, sondern vielmehr auf ideologischer und politischer Ebene diskutiert und entschieden wird. (...)

Ellen Rademacher

Oldenburg

*

Die Standortfrage für die IGS ist anscheinend geklärt (...). Die Nutzung der Gebäude sollte allerdings noch einmal durchdacht werden. Dafür sehen wir zwei Gründe.

Der Schulleiter des HGO schreibt an die Eltern: „Als neuer Standort für unsere Außenstelle bietet sich mittelfristig (Einfügung: nach dem Auslaufen der HS uns RS) der Standort an der Kneippstraße in Kreyenbrück an. Dieser Standort ist durch erhebliche Fördermittel ausgebaut und renoviert worden (...).“

Diese Standortvorteile können auch von einer Hauptschule genutzt werden.

Der zweite Grund ist die Situation der Hauptschüler aus den südlichen Stadtteilen, die nicht an der IGS aufgenommen werden können. (...) Wenn man von einer Aufnahmezahl zwischen 12 und 16 Hauptschul-empfohlenen Kindern an der IGS ausgeht, bleiben voraussichtlich 35 Schüler übrig, die weiterhin an der Hauptschule Kreyenbrück unterrichtet werden könnten. (...) Daraus wird klar, dass eine Schließung der Hauptschule nur damit begründet werden kann, dass nicht ausreichend Platz für eine IGS an der Brandenburger Straße vorhanden ist. Wenn die Zahl der Anmeldungen an der Hauptschule ausreichend ist, würde eine Weiterführung der Hauptschule sicher sinnvoller sein als die Weiterführung eines Gymnasiums.

Dörte Helm

Wiefelstede

*

Was wir Schüler an der IGS gut finden ist, dass (...) es an einer IGS mehr Nachmittagsangebot gibt und man die Hausaufgaben in der Schule anfertigt, und das unabhängig von den Eltern. (...) Und an der IGS gibt es eine Chancengleichheit. Egal, welche Empfehlung die Schüler haben, sie werden meistens angenommen.

Aber: Es wird nur eine bestimmte Menge von jeder Schulform angenommen. (...) Der Anteil der Hauptschulplätze ist sehr gering.

(...) Wir mussten uns mit Klassenraum- und Schulhofmangel herumschlagen. Wir mussten sogar in der Turnhalle und in der Pausenhalle Unterricht machen. Dazu kam noch der Baulärm (...). Jetzt endlich haben wir genügend Räume und eine gute Ausstattung zur Verfügung.

Und jetzt sollen wir gehen? Wir sind gegen die IGS auf unsere Kosten!

Lea Broer, Christin Zolondowitz, Dilvan Elma, Christina Miller, Annika Büntemeyer (Schülerinnen der 10. Klasse der HS-Kreyenbrück) Oldenburg

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