WILHELMSHAVEN - Wie kommen Oberstufenschüler, die im Zuge der Kooperation mit anderen städtischen Gymnasien und der Integrierten Gesamtschule (IGS) in den großen Pausen pendeln müssen, pünktlich zum andernorts erteilten Unterricht – und wieder zurück?

Bisher waren sie angewiesen auf Fahrgemeinschaften oder, noch umständlicher, auf die Taxi-Dienste der Eltern, da die entsprechenden Busverbindungen zu viel Zeit in Anspruch nahmen. Dies ist an der Cäcilienschule nun Vergangenheit, denn das Gymnasium ließ sich eine andere Lösung einfallen. Im Rahmen des Projekts „Umweltschule in Europa“ erarbeitete der Umweltausschuss auf Initiative von Gabriele Watermann, der stellvertretenden Schulelternratsvorsitzenden, das Konzept für einen Fahrradverleih, der vor allem den Schülern zugute kommen soll, die öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

Dabei spielt neben dem Gedanken der Mobilität der Umweltschutz eine wichtige Rolle: Der Fahrradpool, so die Idee, hilft die aufkommenden Treibhausgase zu reduzieren und das Umweltbewusstsein zu schärfen. Sponsoren und der Förderverein der Schule ermöglichten zunächst die Anschaffung von zehn gebrauchten Fahrrädern.