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FRAGE:
Frau Professorin Simon, der Hochschulsenat hat Ihren Vorschlag für die künftigen Vizepräsidenten bestätigt. Sind Sie zufrieden?
SIMON
: Ich bin sehr zufrieden. Ab Oktober haben wir damit ein kompetent besetztes und handlungsfähiges Präsidium, das die Weichen für den weiteren Weg der Universität Oldenburg stellen kann.
FRAGE:
Es hat lange gedauert, bis die neuen Vizepräsidenten feststanden . . .
SIMON
: Es hat viele Gespräche gegeben, aber wir haben jetzt ein gutes Ergebnis. In einer Umbruchphase ist es ganz normal, dass ein solcher Findungsprozess einige Zeit in Anspruch nimmt. Insofern bin ich den bisherigen nebenamtlichen Vizepräsidenten Hans-Jürgen Appelrath und Mathias Wickleder außerordentlich dankbar, dass sie ihre Ämter kommissarisch weit über den vorgegebenen Zeitrahmen hinaus ausgeübt haben. Das ist nicht selbstverständlich.
FRAGE:
Dem neuen Präsidium gehört ein dritter nebenamtlicher Vizepräsident, Prof. Dr. Bernd Siebenhüner, an der einzige Mann übrigens in dem Fünfer-Gremium. Er soll sich um wissenschaftlichen Nachwuchs und Qualitätsmanagement kümmern. Warum ?
SIMON
: Der wissenschaftliche Nachwuchs ist eine zentrale Lebensader auch unserer Universität. Wir sind gut beraten, attraktive Angebote für Doktoranden, Post-Doktoranden und Juniorprofessoren zu entwickeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Daher werden wir eine Graduierten-Akademie aufbauen. Im Bereich Qualitätsmanagement soll ein Informations- und Qualitätssicherungssystem entstehen. Diese Aufgaben sind eng verzahnt mit denen der beiden Vizepräsidentinnen für Forschung bzw. für Studium und Lehre. Ich bin mir sicher, dass der dritte Vizepräsident unerlässlich für die Weiterentwicklung der Uni ist.