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NWZonline.de Sport Schwimmen

Schwimmer Jacob Heidtmann: Bittere Disqualifizierung nach Rekordzeit

07.08.2016

Rio De Janeiro Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro haben für die deutschen Schwimmer mit einer bitteren Enttäuschung begonnen. Der WM-Fünfte Jacob Heidtmann schlug im Vorlauf über 400 m Lagen zwar nach 4:11,85 Minuten in deutscher Rekordzeit an, doch der 21-Jährige aus Elmshorn wurde wegen zwei Delfinkicks bei der Brustwende disqualifiziert.

Besonders ärgerlich: Die Zeit hätte für Platz fünf und den Einzug ins Finale am späten Samstagabend (22.03 Ortszeit/3.03 Uhr MESZ) gereicht. Leistungssportdirektor Lutz Buschkow kündigte gegenüber dem SID zunächst einen Protest des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) an, ruderte dann aber zurück: „Wir konnten den Fehler in der Videoanalyse selbst erkennen.“

Der erst 17-jährige Johannes Hintze (Potsdam) scheiterte dagegen deutlich. Der jüngste deutsche Olympia-Schwimmer seit 1976 blieb als 18. in 4:18,25 Minuten fast vier Sekunden über seiner Bestzeit.

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Auch für die deutsche Rekordhalterin Alexandra Wenk war über 100 m Schmetterling bereits nach dem ersten Rennen Schluss. Die 21-Jährige aus München, die bei der DM im Mai noch vier deutsche Rekorde aufgestellt hatte, schwamm in 58,49 Sekunden als 22. am Halbfinale vorbei.

Den Fehlstart perfekt machten Florian Vogel und Clemens Rapp über 400 m Freistil. Sechs Hundertstelsekunden fehlten Vogel (München/3:45,49) auf Platz neun zum Finaleinzug, der WM-Siebte Rapp (Neckarsulm/3:49,10) landete wie in London auf Rang 24. Franziska Hentke (Magdeburg) schied wie erwartet auf ihrer Nebenstrecke über 400 m Lagen aus, allerdings blieb sie als 21. (4:43,32) fast fünf Sekunden über ihrer Bestzeit. Die Europameisterin rechnet sich über 200 m Schmetterling Medaillenchancen aus.

Immerhin ins Halbfinale schaffte es Christian vom Lehn (Essen/1:00,13) als 15. über 100 m Brust. Für den ersten Weltrekord sorgte Weltmeister Adam Peaty (Großbritannien), der im selben Wettkampf in 57,55 Sekunden seine eigene Bestmarke aus dem Vorjahr um fast vier Zehntel verbesserte. Zuvor hatte Doppel-Weltmeisterin Katinka Hosszu (Ungarn) in der Europarekordzeit von 4:28,58 Minuten den 400-m-Lagen-Weltrekord nur um 25 Hundertstel verpasst.

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