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NWZonline.de Sport Schwimmen

Schwimmen: Kraftakt sichert Biedermann Bronze

05.08.2015

Kasan Paul Biedermann stützte sich nach WM-Bronze über 200 Meter Freistil völlig erschöpft auf seinen Knien ab. Ein anerkennendes Abklatschen mit dem britischen Weltmeister James Guy, eine kurze Umarmung für den chinesischen Silbermedaillengewinner Sun Yang – erst nach und nach kam der deutsche Weltrekordler aus Halle/Saale bei der Schwimm-WM im russischen Kasan am Dienstag wieder zu Puste.

„Mir tut alles weh. Ich denke, ich habe mich in der Weltspitze wieder etablieren können“, erklärte Biedermann und hatte an einem Tag mit drei weiteren Weltrekorden auch schon Olympia 2016 im Kopf: „Das gibt mir Auftrieb und Mut für das nächste Jahr.“

Biedermann, der als Halbfinal-Sechster am Vortag seine Weltjahresbestzeit verloren hatte, musste eine enorme Willensleistung vollbringen. Nach Platz acht bei der ersten Wende spielte der Doppel-Weltmeister von 2009 seine große Stärke in der zweiten Rennhälfte aus. Nach WM-Gold 2009 und Bronze 2011 ist es die dritte WM-Medaille auf seiner Lieblingsstrecke.

„Die wiegt noch etwas mehr, weil ich auch älter geworden bin“, sagte der lächelnde Biedermann drei Tage vor seinem 29. Geburtstag.

Die 100 Meter Freistil an diesem Mittwoch sagte er ab, um sich ganz auf die Staffel über 4 x 200 Meter zu konzentrieren. Die Teamkollegen und Trainer bejubelten Biedermann lautstark in der Arena. Die erste deutsche Medaille am dritten Tag der Beckenwettbewerbe sollte dem Team nach den Enttäuschungen von London 2012 und Barcelona 2013 Auftrieb geben.

Franziska Hentke ist als Weltjahresbeste über 200 Meter Schmetterling nun die große Medaillenhoffnung bei den Frauen. Für Klippenspringerin Anna Bader erfüllte sich dagegen der Wunsch nach einer Medaille beim Sprung aus 20 Metern Höhe nicht. Nach Bronze bei der spektakulären WM-Premiere vor zwei Jahren musste sich die 31-Jährige mit Rang sieben begnügen. „Da zittert man mit“, gestand auch Lutz Buschkow, Leistungssportdirektor im Deutschen Schwimm-Verband (DSV). Beim spannenden Biedermann-Finale bangte er mit der deutschen Delegation auf der Tribüne. Nach vier WM-Plaketten der Freiwasserschwimmer, freute er sich über die erste im Becken.

Über 50 Meter Brust gab es schon vor der Entscheidung zwei Weltrekorde. Nach den 26,62 Sekunden des Südafrikaners Cameron van der Burgh im Vorlauf meldete der britische 100-Meter-Weltmeister Adam Peaty im Halbfinale in 26,42 den nächsten Goldanspruch an. Zudem schwamm die US-Amerikanerin Katie Ledecky Weltrekord im Finale über 1500 Meter Freistil in 15:25,48 Minuten.

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