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NWZonline.de Sport Schwimmen

ENTTÄUSCHUNG: Schwimmer erleben Fehlstart

11.08.2008

PEKING Die Krise im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) hat sich vier Jahre nach dem Fiasko von Athen bereits am zweiten Wettkampftag zugespitzt. Die 4x100-m-Freistilstaffel der Frauen mit Britta Steffen wurde nur Fünfte, das Männer-Quartett sowie die Europarekordler Helge Meeuw und Sarah Poewe schieden im Vorlauf aus.

Steffen schlich mit hängendem Kopf davon und machte aus ihrer Enttäuschung keinen Hehl. „Ich bin traurig und leer, natürlich haben wir uns mehr erhofft“, gab die 24-Jährige offen zu: „Ich war selbst nicht sonderlich schnell. Ich habe mehr gewollt, als ich zurzeit kann.“ In der aktuellen Verfassung muss Steffen auch um die eingeplante Einzel-Medaille über 100 m Freistil bangen.

Mit Steffen als Startschwimmerin sowie Meike Freitag, Daniela Götz und Antje Buschschulte war die DSV-Staffel in 3:36,85 Minuten ohne Chance. Gold gewannen die Niederlande (3:33,76) vor den USA (3:34,33) und Australien (3:35,03). Aus der US-Staffel schrieb die 41-jährige Dara Torres als älteste Olympia-Medaillengewinnerin im Schwimmen Geschichte. „Mehr können wir nicht, aber es ist möglich, schneller zu schwimmen“, sagte DSV-Sportdirektor Örjan Madsen.

Meeuw scheiterte derweil über 100 m Rücken in indiskutablen 54,88 Sekunden auf Rang 19 ebenso wie Thomas Rupprath (55,77), der sogar nur auf Rang 33 landete. „Das ist eine herbe Enttäuschung. Ich kann es selbst nicht glauben“, stammelte Meeuw nach dem abrupten und vorzeitigen Ende seiner Medaillenträume fassungslos. Rupprath fand deutliche Worte: „Das hat nichts mehr mit Leistungssport zu tun“, sagte der Routinier: „Das war eine Katastrophe und war einfach nur fürchterlich. Wir müssen uns bei den Leuten entschuldigen, die zugeschaut haben.“ Das galt auch für Poewe, die über 100 m Brust in 1:08,69 Minuten auf Platz 20 landete.

Die 4x100-m-Freistilstaffel der Männer mit dem für Hannover startenden Oldenburger Jens Schreiber sowie Steffen Deibler (Biberach), Benjamin Starke (Berlin) und Paul Biedermann (Halle/Saale) landete in 3:17,99 Minuten nur auf Rang 15. Weltrekord schwamm das Quartett der USA auch ohne den geschonten Michael Phelps in 3:12,23.

Mit Paul Biedermann über 200 m Freistil und Antje Buschschulte über 100 m Rücken zogen lediglich zwei DSV-Athleten ins Halbfinale ein.

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