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NWZonline.de Region

Sprache: Corona-Huster und Schniefscham

20.04.2020

Amsterdam Corona-Huster, Händeschüttelverbot, Lockdown-Party: Die Corona-Krise hat das Niederländische um viele neue Wörter bereichert. Mehr als 700 umfasst das neue Online-Coronawörterbuch, wie der niederländische TV-Sender NOS berichtet. Es ist eine Initiative des Chefredakteurs des Standard-Wörterbuchs Van Dale, Ton den Boon.

In dem Wörterbuch finden sich viele zusammengesetzte Wörter wie Corona-Krise und Corona-Huster. So heißen diejenigen, die Polizisten bei einer Festnahme absichtlich anhusten. Dazu gehört auch die neue Kombination Corona-Frisur – gemeint ist der zwangsläufig wilde Haarwuchs, weil die Friseure geschlossen sind, oder der misslungene Haarschnitt, weil man selbst zur Schere griff. Insgesamt 70 Wörter, so schätzt der Sprachwissenschaftler, könnten dauerhaft in das Standard-Wörterbuch aufgenommen werden. Zum Corona-Klassiker wurde bereits „hamsteren“. Das von den für ihre Sparsamkeit bekannten Holländern sowieso geliebte Wort bekam durch das Horten von Klo-Papier eine neue negative Bedeutung.

Und nach der Flugscham kennen Niederländer nun auch die „Snotterschaamte“. Schniefscham fühlt jemand, der in Gesellschaft anderer plötzlich niesen oder schniefen muss.

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