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NWZonline.de Region

Anhörung: Atommüll beunruhigt Region

24.02.2016

Rodenkirchen /Kleinensiel Der geplante Rückbau des Kernkraftwerks Unterweser (KKU) löst in der Region Aufregung aus. Es gibt mehr als 1000 Einwendungen von Bürgern. Seit Dienstag werden sie bei einem mehrtägigen Erörterungstermin in Rodenkirchen diskutiert.

Die Bedenken richten sich vor allem gegen das geplante weitere Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktiven Abfall auf dem Betriebsgelände in Kleinensiel. Viele Einwender fürchten, das Zwischenlager könne letztlich doch auf Dauer geplant sein, weil es in Deutschland noch kein Endlager gibt. „Es stellt sich die Sicherheitsfrage“, sagte Jürgen Janssen, Sprecher des Bündnisses „Aktion Z“ in der Wesermarsch.

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) sagte in Rodenkirchen, dass es keine dauerhafte Zwischenlagerung in Kleinensiel geben dürfe. „Das ist definitiv nicht beabsichtigt.“ Ein dauerhaftes oberirdisches Lager sei nicht sicher.

Wenzel wies auch Kritik zurück, dass das Zwischenlager in einem Überflutungsgebiet an der Weser entstehen soll. „Wir sind als Land gehalten, zu jeder Zeit die Deichsicherheit herzustellen.“

Der Minister bezifferte die Rückbaukosten für das Kernkraftwerk auf rund eine Milliarde Euro. „Das kann aber durchaus auch 50 Prozent mehr sein am Ende.“

Auf einen Zeitrahmen wollte sich Wenzel nicht festlegen. Der Betreiber, der Energiekonzern Eon, rechnet mit zehn bis 15 Jahren. „Wir haben einen direkten Rückbau beantragt“, sagte Eon-Sprecherin Almut Zyweck der NWZ.


Ein Video unter:   www.nwz­online.de/videos/wesermarsch 
Marco Seng Redakteur / Reportage-Redaktion
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