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NWZonline.de Region

Mehr Fehltage wegen der Psyche

26.07.2019

Berlin Man könnte beim Blick auf diese Zahlen auf die Idee kommen, die deutsche Gesellschaft hätte über die Jahre einen heftigen seelischen Knacks erlitten: 1997 fiel im Schnitt jeder Arbeitnehmer rund 0,7 Tage im Jahr aus, weil ein psychisches Problem bei ihm diagnostiziert wurde. Im vergangenen Jahr fehlten Arbeitnehmer 2,5 Tage pro Jahr wegen Seelenleiden. Diese Zahlen hat die DAK-Gesundheit am Donnerstag veröffentlicht.

In ihrem „Psychoreport 2019“ hat die Krankenkasse die Fehltage ihrer Versicherten in den vergangenen 20 Jahren ausgewertet. Demnach haben die Krankschreibungen von Arbeitnehmern wegen psychischer Leiden im Jahr 2017 einen Höchststand erreicht. Woran liegt das? Wird unsere Arbeitswelt immer brutaler? Oder macht uns der Alltag psychisch krank?

Nicht unbedingt, findet DAK-Vorstandschef Andreas Storm: „Vor allem beim Arzt-Patienten-Gespräch sind psychische Probleme heutzutage kein Tabu mehr.“ Deshalb werde auch bei Krankschreibungen offener damit umgegangen. Diese Einschätzung wird von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde geteilt. Linke, Grüne und DGB verweisen dagegen auch auf einen gestiegenen Arbeitsstress als Ursache.

Über den Gesamtzeitraum der DAK-Untersuchung hinweg fehlten Arbeitnehmer am häufigsten wegen der Diagnose Depression. Dahinter folgen sogenannte Anpassungsstörungen nach schweren Schicksalsschlägen. Danach kommen neurotische Störungen und Angststörungen. „Burn-Out“ spielt hingegen kaum eine Rolle.

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