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NWZonline.de Region

Fischer in Sorge wegen verlorener Container der „Zoe“

10.01.2019

Brake Nach der Havarie des Containerschiffes „MSC Zoe“ in der Nordsee ist der größte Teil der über Bord gegangenen rund 280 Container zwar auf dem Meeresboden geortet worden. Dass von den mit Sonartechnik lokalisierten Behältern aber auch für die Fischerei eine große Gefahr ausgeht, daran habe zunächst kaum jemand gedacht, sagt Dieter Hullmann.

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Vor allem die Küstenfischerei sei betroffen, merkt der geschäftsführende Vorsitzende der Fischerei-Genossenschaft Elsfleth an. So könnten sich Fanggeschirre oder Netze an Containern verhaken, die auf dem Meeresboden liegen. Im schlimmsten Fall könnten Schiffe dadurch zum Kentern gebracht werden.

Hullmann ist Fischer mit Leib und Seele. Seine Familie betreibt Fischfang in vierter Generation, und das seit 90 Jahren. Sitz der „Neptun Fischvermarktung“ ist Brake. Das Fanggebiet erstreckt sich über die Nord- und Ostsee. Zurzeit sind zwei Schiffe in Fahrt, die Flotte kann aber auf 21 Schiffe durch die Fischereigenossenschaft Elsfleth aufgestockt werden. Diese sind an der niederländischen Küste beheimatet.

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Und so waren es die Küstenfischer, die laut Hullmann nach der Havarie der „Zoe“ auf die Gefahren für die Fischerei hinwiesen. Das Havariekommando in Cuxhaven teile den Fischern nun die Positionen der auf dem Grund liegenden Container mit. Eine weitere Gefahr seien dicht unter der Wasseroberfläche schwebende Container, sagt Hullmann, der auch dem Vorstand des Landesfischereiverbandes Schleswig-Holstein angehört.

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Die Küstenfischer müssen sich in Geduld üben. Denn die Bergung der Container kann Monate dauern. Die Schweizer Reederei MSC jedenfalls hat zugesagt, die Kosten zu übernehmen.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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