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NWZonline.de Region

Bürgermeister-Kandidaten im Duell: Cloppenburger Verkehrsprobleme sind nicht ad hoc zu lösen

03.08.2021

Cloppenburg /Oldenburg Langfristige Konzepte und belastbare Zahlen rund um den Verkehr hat Christiane Priester, Bürgermeisterkandidatin in Cloppenburg, für die Verkehrskonzepte der Kreisstadt beim NWZ Talk im Oldenburger Medienhaus gefordert. Man müsse den Spagat zwischen einer Reduzierung des Verkehrs und den nötigen Strömen in der Stadt schaffen. „Dinge wie die Südtangente sind langfristige Projekte, die nicht mehr in Frage gestellt werden dürfen“, sagte die 52-Jährige im Hinblick auf die seit Jahren andauernden Streitigkeiten rund um die geplante Straße. Man müsse dennoch schauen, ob die neuen Zahlen zum Straßenverkehr rund um Cloppenburg zu den alten Konzepten passten.

Radstraße aufwerten

Knotenpunkte müssten entzerrt werden, Straßenflächen besser genutzt werden. Alternativen zum Auto müssten attraktiver gemacht werden: Priester machte sich für eine Förderung von Lastenrädern stark, die auch schon die SPD im Cloppenburger Stadtrat mit einem Antrag ins Spiel gebracht hatte, der abgelehnt worden war. Die Kirchhofstraße möchte Priester farblich aufwerten, wenn sie ins Cloppenburger Rathaus einziehen sollte. Auch bauliche Maßnahmen könnten den Vorrang der Radfahrer verdeutlichen, die nach ihrer Meinung durchaus selbstbewusster auftreten sollten. Außerdem würde sie sich größere Schilder wünschen. „Dass Autos da durchfahren, ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel“, machte Priester klar, die sich beispielsweise auch Poller als Durchfahrtsbeschränkung vorstellen könnte.

Intelligente Ampeln

Von einem „komplexen“ Thema sprach Neidhard Varnhorn im Zusammenhang mit der Verkehrssituation in der Kreisstadt. Er brachte den Begriff „Smart City“ ins Spiel. Der 49-Jährige kann sich intelligente Lösungen für den Verkehr vorstellen – als Beispiele nannte er intelligente Ampelschaltungen oder Parkleitsysteme, durch die Suchverkehre in der Innenstadt gar nicht erst entstehen würden.

Außerdem wünscht sich der Jurist eine einheitliche Kennzeichnung der Fahrradwege und ein einheitliches System bei der Führung der Radler – Stichwort Radwege oder Radstreifen auf der Straße.

Cloppenburg solle eine „autofreundliche Fahrradstadt“ werden, hat sich der Kreisrat für den Fall vorgenommen, dass er den bisherigen Dr. Amtsinhaber Wolfgang Wiese (der nicht wieder kandidiert) im Cloppenburger Rathaus beerben sollte. Mehr reine Fahrradstraßen könne er sich für die Kreisstadt keineswegs vorstellen. Er plädierte für ein Nebeneinander von Rad- und Autoverkehr und mehr Rücksicht auf der Straße. Gleichwohl sollte der Radverkehr mehr Platz bekommen und der Autoverkehr zurückstecken müssen.

Für die Straßen rund um die Cloppenburger City kann sich der CDU-Bewerber eine Einbahnstraßen-Regelung rund um den „Innenstadt-Ring“ vorstellen. Radfahrer könnten die Innenstadt rundherum in zwei Richtungen befahren. Der Autofahrer würde über die Bahnhofstraße, die Eschstraße und die Lange Straße nur in eine Richtung geführt. So bliebe mehr Platz für die Radler und der Verkehr würde flüssiger laufen, wünscht sich Varnhorn.


Das Video zum Talk ist zu sehen unter   bit.ly/3llkir7 
Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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