• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region

Ryanair-Piloten wollen streiken

11.09.2018

Frankfurt /Main Passagiere des Billigfliegers Ryanair müssen sich wieder auf Streiks einrichten. Die Vereinigung Cockpit hat die rund 400 in Deutschland stationierten Kapitäne und Co-Piloten für diesen Mittwoch (12. September, 03.01 Uhr) zu einem erneuten 24-Stunden-Streik aufgerufen. Wie beim ersten Arbeitskampf Mitte August geht es erneut um die Gehälter und Arbeitsbedingungen der bislang ohne Tarifvertrag fliegenden Piloten des größten Billigfliegers in Europa. Parallel rief die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi rund 1000 Flugbegleiter von Ryanair in Deutschland ebenfalls für Mittwoch zum Streik auf.

Zwischenzeitlich hat das Unternehmen mit den nationalen Pilotengewerkschaften in Italien und Irland separate Abschlüsse getroffen, die aber der deutschen VC offenkundig nicht ausreichen. Die Einigungen könnten nicht als Blaupause für eine Lösung in Deutschland dienen, erklärte die VC am Montagabend in Frankfurt. In Irland sei keine Vereinbarung über Vergütung und allgemeine Arbeitsbedingungen geschlossen worden. Selbst neue Streiks seien dort nicht ausgeschlossen. In Italien seien strukturelle Fragen bei Arbeitszeit und Vergütung „unzureichend geregelt“.

Die Parteien konnten sich auch nicht auf einen Schlichter einigen, wie Ryanair vorgeschlagen hatte. Laut VC beharrte das Management auf einem Mediator aus Irland, der nicht über die notwendigen Rechtskenntnisse verfüge. Umgekehrt habe Ryanair mehrere von der VC vorgeschlagene Schlichter abgelehnt.

Weitere Nachrichten:

Ryanair | Vereinigung Cockpit | Verdi

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.