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NWZonline.de Region

Coronavirus: Das ganze Land steht still

14.03.2020

Hannover Die Ausbreitung des Coronavirus führt in Niedersachsen zu drastischen Einschränkungen im öffentlichen Leben: Von Montag an bleiben Schulen und Kindertagesstätten zunächst für zwei Wochen geschlossen, danach beginnen nahtlos die Osterferien. Die NWZ hatte das bereits in ihrer Freitagausgabe exklusiv berichtet.

Auch Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen kündigten am Freitag flächendeckende Schulschließungen an. Mecklenburg-Vorpommern will sich diesen Samstag entscheiden. In Brandenburg, Hessen und Sachsen ist der Schulbesuch weiter möglich, aber nicht mehr verpflichtend.

Wie Niedersachsens Kultusminister Grant Henrik Tonne (SPD) sagte, haben Schüler komplett unterrichtsfrei. Es sei nicht geplant, sie mit Aufgaben oder Online-Unterricht zu versorgen. Klassenfahrten und Schüleraustauschprogramme werden bis zu den Sommerferien komplett gestoppt, Besuche von Schülergruppen aus dem Ausland seien abgesagt.

Für Kinder von Beschäftigten aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit, wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge wird es eine Notbetreuung geben. Die Regelung gilt für Kinder bis zur achten Klasse.

An den niedersächsischen Universitäten wird der Vorlesungsbeginn wegen des Coronavirus auf den 20. April verschoben. Auch der Lehrbetrieb in Präsenzform an den Fachhochschulen wird bis zum 19. April ausgesetzt. Alle staatlichen Theater und Museen im Land werden geschlossen, auch die Universitätsbibliotheken.

Die Zahl nachgewiesener Corona-Infektionen stieg in Niedersachsen binnen eines Tages von 129 auf 230. „Jetzt sehen wir eine massive Entwicklung seit gestern“, sagte Sozialministerin Carola Reimann (SPD).

„Wir hatten eine solche Situation noch nicht“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Er rief die Menschen dazu auf, angesichts der Coronakrise Sozialkontakte zu reduzieren. „Es geht uns darum, schutzbedürftige Teile unserer Bevölkerung wirkungsvoll zu schützen“, sagte Weil.

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