HANNOVER - HANNOVER/AP - Das Schicksal der von der Abschiebung bedrohten Iranerin Zahra Kameli ist weiter ungewiss. Ein Spitzengespräch zwischen Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) und seinem niedersächsischen Amtskollegen Uwe Schünemann (CDU) am Freitag brachte keine Einigung über ein Bleiberecht der 24-Jährigen. Nun muss das Land über einen eventuellen Härtefall entscheiden. Schünemann bedauerte, dass Schily nicht bereit gewesen sei, das Asylverfahren der Iranerin neu aufzurollen. Schily sehe keine Bedrohung wegen Kamelis Übertritts zum Christentum. Das Gespräch sei „nicht hilfreich“ gewesen.

Niedersachsen, S. 5