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NWZonline.de Region

Darum hält das Land an der umstrittenen Bonpflicht fest

14.01.2020

Hannover /Oldenburg Mit Unterstützung aus Oldenburg hat Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) am Montag in Hannover deutlich gemacht, wie wichtig aus seiner Sicht die neue Bonpflicht ist, gegen die zuletzt vor allem das Bäckerhandwerk protestiert hatte. Mit der zu Jahresbeginn eingeführten Bonpflicht soll Steuerbetrug durch manipulierte Kassen vermieden werden – insbesondere in bargeldintensiven Bereichen.

„Bares verlockt Unternehmen, Daten nicht immer ganz sauber in die Kasse einzugeben“, sagte Edo Diekmann vom Landesamt für Steuern in Oldenburg und machte deutlich, dass bislang fast alle Kassen manipulierbar seien. Das habe so weit geführt, dass manche Eisdielen laut Kassensystem irgendwann nur noch Sahne und Streusel, aber kein Eis mehr verkauft hätten.

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Mit der Bonpflicht und der Einführung betrugssicherer Kassensysteme spätestens bis zum 30. September dieses Jahres soll damit nun Schluss sein. Erst wenn der Kassenbeleg erstellt sei, könne man sicher sein, dass der Umsatz ordnungsgemäß verbucht sei. Die Ausgabe eines Bons bilde den Abschluss eines komplexen Registriervorgangs.

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„Wir müssen aber schnell dazu kommen, dass die Belege elektronisch aufs Handy ausgegeben werden können“, formulierte Hilbers eine Forderung an die Kassen-Hersteller. Der Minister rechnet für Niedersachsen mit Steuermehreinnahmen von 400 bis 500 Millionen Euro jährlich.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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