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NWZonline.de Region

Bestattung: Kirche kämpft für Friedhofszwang

25.11.2013

Hannover /Bremen Die evangelische Kirche hat sich am Totensonntag gegen eine schleichende Auflösung der Friedhofskultur gewandt. Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister kritisierte die geplante Lockerung des Friedhofszwangs im Bundesland Bremen.

Der evangelische Theologe sieht darin einen Dammbruch. „Wenn man diese Orte vernichtet, bleiben nur gepflegte Parks, in denen man herumgeht und irgendwann den Kiefernhain oder die Sonne anbetet, aber nicht mehr darüber nachdenkt, was kommt.“

Der Stader Landessuperintendent Hans Christian Brandy betonte, die Novelle bedeute den Abschied von einer öffentlichen Trauerkultur. Zuvor hatte sich schon Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) kritisch geäußert.

Bremen will als erstes Bundesland ermöglichen, dass Angehörige die Urne mit der Asche eines Verstorbenen in Zukunft für zwei Jahre zu Hause aufbewahren dürfen. Erst dann soll sie in einer Grabstätte beigesetzt werden, die zuvor reserviert und nachgewiesen werden muss. In dem Stadtstaat soll es auch möglich werden, die Asche Verstorbener auf besonderen Flächen außerhalb von Friedhöfen zu verstreuen.

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