Lindern - Der Wolfsberater aus dem Kreis Cloppenburg, Heinz Künnen (Lindern), bleibt nun doch im Amt. Nach einem Gespräch mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) machte er am Donnerstag seine jüngst getroffene Entscheidung rückgängig.

Lies versprach, Künnens Bedingungen zu erfüllen. Dazu gehören die Entschädigungszahlungen an den durch die Wolfsrisse besonders geschädigten Deichschäfer Egbert Ostermann (Löningen) bis Ende der Woche und die vertrauensvolle Zusammenarbeit Künnens mit dem Wolfsbüro.

Künnen hatte sein Amt zur Verfügung gestellt, weil er sich durch „Kollegen“ kontrolliert fühlte. Er hatte der NWZ gesagt: „Wenn ich von einem Kollegen überwacht werde, weil es darum geht, nach Fehlern im Zaun zu suchen, damit der Züchter kein Geld bekommt, dann kann ich die Aufgabe nicht mehr übernehmen.“