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NWZonline.de Region

Professor kritisiert Pläne zu Organspende

29.01.2019

Oldenburg Für „zutiefst undemokratisch“ hält der Oldenburger Arzt und Medizin-Ethiker Professor Dr. Andreas Zieger die vom Bundesgesundheitsministerium geplante Widerspruchslösung bei Organspenden. „In dieser sensiblen Frage von Leben und Tod braucht es eine besondere moralische und philosophische Absicherung durch wahrheitsgemäße Aufklärung“, sagte Zieger im Gespräch mit der NWZ. Stattdessen werde „viel verschwiegen, und Zweifel werden ignoriert“.

Umfassende Aufklärung fordert Zieger vor allem darüber, dass der „Hirntod als Tod des Menschen“ eine künstliche Definition darstelle. Das sei „kein wissenschaftlicher Beweis, sondern eine kulturelle Vereinbarung, die auch wieder geändert werden kann“.

Die Widerspruchslösung sieht vor, dass jeder Mensch nach seinem Tod automatisch zum Organspender wird – es sei denn, er hat zu Lebzeiten ausdrücklich Nein gesagt.

Karsten Krogmann Redakteur / Reportage-Redaktion
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