Oldenburg/Wangerooge - Niedersachsens Wasserversorger reagieren gelassen auf die anhaltende Hitze und den ausbleibenden Regen. Um die Reservoirs macht sich der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) trotz des derzeit erhöhten Wasserverbrauchs keine Sorgen. „2017 war ein sehr nasses Jahr“, erinnert OOWV-Sprecher Heiko Poppen.

Besondere Verhältnisse herrschen auf den sieben ostfriesischen Inseln. Dort versickert Regen im sandigen Boden, der das Wasser auf natürliche Weise filtert. Es sammelt sich in Süßwasserlinsen und wird zu Trinkwasser aufbereitet. „Zum Ferienbeginn beobachten wir einen natürlichen Anstieg, aber wir haben alles im Griff“, sagt etwa Werksdirektor Axel Held von den Stadtwerken Borkum.

Wangerooge und Baltrum werden über eine Pipeline vom Festland versorgt.