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NWZonline.de Region

Regen trübt Narren-Bilanz

27.02.2017

Ganderkesee Der Fasching um den Ring ist nicht ins Wasser gefallen – das Regenwetter beim Umzug am Samstag trübte aber die Bilanz für die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV). „Deutlich weniger Zuschauer als in den Vorjahren“ hat die Umzugsleitung registriert.

Trotzdem schätzen die GGV-Verantwortlichen, dass rund 35 000 Menschen am Samstagnachmittag beim Umzug dabei waren. Viele Besucher hätten ihre Plätze an der Strecke schon frühzeitig verlassen und seien weitergezogen ins Festzelt und die Lokale. „Dort war es viel früher voll als sonst“, sagte GGV-Marktmeister Holger Lüdeke am Sonntag vor der Presse.

Polizei und Sanitätsdienst registrierten keine besonderen Vorkommnisse: In 130 Fällen musste das Deutsche Rote Kreuz Hilfe leisten, schwere Verletzungen habe es aber nicht gegeben, sagte Andreas Strodthoff vom Ganderkeseer DRK. Einer Helferin sei von einer alkoholisierten Patientin in den Finger gebissen worden. Die Zahl der „Schnapsleichen“ sei aber im Rahmen geblieben.

Rund 30 Straftaten wurden bis Sonntag bei der Polizei angezeigt. Dabei habe es ein paar mehr Körperverletzungen gegeben als im Vorjahr, sagte Einsatzleiter Markus Voth. Das aufgrund der „ab­strakten Terrorgefahr“ bei Großveranstaltungen erhöhte Polizeiaufgebot hat sich laut Voth bewährt.

Die 4000 Umzugsteilnehmer – so viele wie nie zuvor – trotzten den widrigen Umständen, so gut es ging. Besonders belohnt wurden „Die Adelheider“ mit ihrem „Wildwest-Casino“-Festwagen, der Schützenverein Urneburg mit dem Kraken-Mottowagen und die als Marionetten verkleidete Fußgruppe „Likörellis“, deren Auftritte im Umzug mit dem ersten Preis in den jeweiligen Kategorien ausgezeichnet wurden.

Hergen Schelling
Agentur Schelling (Leitung)
Redaktion Ganderkesee
Tel:
04222 8077 2741

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