Hannover - Das Umweltministerium in Hannover hat Vorwürfe über den Umgang mit dem auffälligen Wolfsrudel in Munster „schärfstens zurückgewiesen“. Erkenntnisse über das Rudel seien kontinuierlich ausgewertet und veröffentlicht worden, betonte Sprecher Rudi Zimmeck. Bereits im Frühjahr 2015 sei das Monitoring verstärkt worden.

Das überraschend wenig scheue Rudel des Ende April erschossenen Wolfes MT6, auch Kurti genannt, sei schon früh an Menschen gewöhnt worden, hatte der NDR berichtet. Entsprechende Aufnahmen seien von den Bundesforstbetrieben mit Verweis auf Urheberrechte unter Verschluss gehalten worden. Der CDU-Abgeordnete Ernst-Ingolf Angermann kritisierte daraufhin Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne). „Offenbar hat Wenzel die Menschen über Monate hinweg bewusst getäuscht.“