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NWZonline.de Region

Schmuggel mit Bremer Schiff?

30.10.2012

Angebliche Vorgänge bei der einstigen Bremer Reedereigruppe Beluga beschäftigten offenbar die Bundesanwaltschaft beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Dies bestätigte am Montag eine Sprecherin auf Anfrage dieser Zeitung, ohne Namen zu nennen. Demnach wird bei einem von der Staatsanwaltschaft Bremen übersandten „Vorgang“ geprüft, ob man – wie bei besonders gewichtigen Sachen üblich – zuständig ist.

Der NDR hatte berichtet, die ehemalige Bremer Reederei Beluga (einstiger Eigner: Niels Stolberg) stehe im Verdacht des „Waffenschmuggels“. Hinweise seien bei einer Durchsuchung im Zusammenhang mit der Pleite der Reederei aufgetaucht. Dokumente ließen illegalen Transport von Kriegsgerät u.a. von der Ukraine nach Myanmar vermuten. Dabei soll es dem Sender zufolge um Schützenpanzer gegangen sein.

Die Staatsanwaltschaft Bremen lehnte am Montag mit Hinweis auf die Bundesanwaltschaft einen Kommentar ab, hieß es. Ex-Reeder Stolberg sagte dem NDR nach Sender-Angaben, er wisse nichts von den Vorwürfen, er habe darüber keinerlei Informationen und sei sich ziemlich sicher, dass Beluga nie Sachen gemacht habe, die nicht erlaubt waren.

Hintergrund der Spekulationen sind strikte deutsche Vorgaben für Geschäfte mit Kriegsgerät (Kriegswaffenkontrollgesetz). Auch hat die EU ein Waffenembargo gegen die Militärdiktatur des südostasiatischen Landes verhängt.

Gegen den früheren Bremer Reeder Stolberg wird in anderen Zusammenhängen wie Verdachts auf Bilanzfälschung ermittelt. Mit einer Entscheidung über eine Anklage werde zum Ende des Jahres gerechnet, hieß es.

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