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NWZonline.de Senioren

Im Einsatz für die älteren Aper

21.08.2018

Apen Zwei Jahre lang ist Silke Alberts Seniorenbeauftragte der Gemeinde Apen gewesen. Nun gibt sie ihr Ehrenamt wieder ab – „es ist schließlich auf zwei Jahre begrenzt“, sagt Silke Alberts. Eine Verlängerung, die möglich gewesen wäre, kommt für sie nicht in Frage, denn gerade der regelmäßige Wechsel nach zwei Jahren ist aus ihrer Sicht eine gute Regelung.

Begrenzte Verpflichtung

Zum einen wüssten diejenigen, die den Posten übernehmen, dass das Engagement zeitlich begrenzt ist und einen nicht für zehn Jahre oder länger fordert. Zum anderen könnten sich so im Laufe der Jahre ganz unterschiedliche Aper in dem Amt einbringen, eigene Akzente setzen und so auch den Senioren viel bieten. „Jeder hat einen anderen Blick auf die Dinge“, betont Silke Alberts, die auch als Schiedsfrau tätig ist.

Und so sucht nun die Gemeinde nach einem passenden Nachfolger. „Uns ist klar, dass der Posten des oder der Seniorenbeauftragten keiner ist, den man nach Feierabend noch so eben erledigen kann“, sagt Henning Jürgens, Leiter des Fachbereiches Bürgerdienste, Standesamt, Bildung und Familie in der Aper Gemeindeverwaltung. Er bedauert Silke Alberts’ Ausscheiden aus dem Amt. In Bezug auf die Neubesetzung sagt er: „Wer sich bewirbt, sollte Zeit mitbringen. Und er sollte Interesse an sozialen und gesellschaftlichen Themen haben.“ Man wolle seitens der Gemeinde keine Vorschriften machen, was die Ausgestaltung des Postens angehe. „Aber wir haben Wünsche.“ Dazu gehört eine regelmäßige Sprechstunde, die der oder die Seniorenbeauftragte künftig im Rathaus halten soll. Außerdem solle die Kooperation mit dem Seniorenbeirat weiter gestärkt werden. „Es ist wichtig, dass Beauftragter und Beirat auf gleichem Kenntnisstand sind. Wir sehen den Seniorenbeauftragten als Bindeglied zwischen den älteren Menschen in unserer Gemeinde, den verschiedenen Institutionen und der Verwaltung. Wir stellen uns einen Netzwerker vor mit guten Kontakten.“

„Netzwerken ist Hauptaufgabe“

Gerade das Netzwerken ist es, das auch Silke Alberts als eine der Hauptaufgaben ansieht. „Ich war häufig Vermittler, habe bei der Suche nach den richtigen Ansprechpartnern geholfen.“ So etwa, wenn der Umbau der eigenen Wohnung in ein seniorengerechtes Heim anstand und Fördergelder beantragt werden sollten. Doch auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht waren immer wieder Thema.

Und welche Kriterien sollten potenzielle Bewerber noch erfüllen? Als notwendige Charaktereigenschaft wird in der offiziellen Stellenausschreibung Aufgeschlossenheit aufgeführt. Ferner heißt es, dass Plattdeutsch- und Computer-Kenntnisse wünschenswert seien. Auch über ein Fahrzeug sollte man verfügen. „Wir hätten gerne jemanden, der mit offenen Augen und Ohren durch die Gemeinde fährt und Rat und Verwaltung darüber informiert, was ihm oder ihr rund um die Thematik Senioren so auffällt“, führt Jürgens aus. Als Beispiel nennt er noch nicht barrierefreie Zugänge.

Vielfältige Aufgaben

Und was wird dem Stelleninhaber geboten? „Das ist eine interessante und vielfältige Aufgabe. Und man kann aktiv mitgestalten“, betont Jürgens. Reich wird man als Seniorenbeauftragter indes nicht. Es handelt sich um ein Ehrenamt. Es gibt eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 285 Euro.

Wer Interesse an dem Ehrenamt hat, sollte sich zeitnah an Henning Jürgens von der Gemeindeverwaltung in Apen wenden. Er ist unter der Rufnummer 0 44 89/73 31 erreichbar.

Kerstin Buttkus Redakteurin / Redaktion Westerstede
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Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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