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NWZonline.de Senioren

E-Bikes: Immer in Bewegung bleiben

07.02.2020

Was ist überhaupt der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec?

Beim Pedelec muss der Fahrer in die Pedale treten, damit der Elektromotor ihn unterstützt, während der Motor des E-Bikes per Knopfdruck angeworfen wird. Verkehrsrechtlich ist das Pedelec daher ein Fahrrad, das E-Bike ein sogenanntes Kleinkraftrad mit geringer Leistung. Die meisten auf dem deutschen Markt angebotenen E-Bikes sind eigentlich Pedelecs. Der Begriff hat sich nur nicht durchgesetzt – deshalb wird allgemein vom E-Bike gesprochen.

Warum lohnt sich überhaupt ein E-Bike?

E-Bikes helfen dabei, mobil zu bleiben und sich weiterhin an der frischen Luft körperlich zu betätigen. Ob bergauf oder bei Gegenwind: Mit der Unterstützung des Elektromotors braucht man weitaus weniger Kraft, um sich fortzubewegen. Strecken, die mit dem herkömmlichen Fahrrad zu anstrengend geworden sind, lassen sich mit dem E-Bike wieder bewältigen – damit werden auch längere Radtouren – zum Beispiel in der Gruppe – möglich.

Worauf sollte man beim Rahmen achten?

Wie klassische Fahrräder sind die Pendants mit elektrischer Unterstützung in unterschiedlichen Rahmenformen erhältlich. Komfort und Sicherheit sollten für E-Bike Fahrer ab 60 eine wichtige Rolle spielen. Das fängt schon beim Aufstieg an: Ein sogenannter Tiefeinsteiger – also ein Fahrradrahmen ohne Oberrohr – erleichtert diesen, und natürlich auch den Abstieg, weil das Bein nicht so weit angehoben werden muss. Auch die Rahmenhöhe ist wichtig: Ein zu kleines, aber auch zu großes Rad kann über längere Zeit zu Beschwerden der unteren Wirbelsäule sowie der Kniegelenke beitragen. Daher muss der Rahmen stets an die eigene Körpergröße angepasst sein.

Welche weiteren Dinge fließen in die Ergonomie mit ein?

Nicht nur der Rahmen muss an die körperlichen Voraussetzungen des Fahrers abgestimmt sein. Dieser hat genau drei weitere Kontaktpunkte mit dem E-Bike: Sattel, Lenker und Pedale. Daher ist es wichtig, dass man diese auch individuell sowie unabhängig voneinander einstellen kann. Das gilt auch für herkömmliche Fahrräder. Der Sattel sollte zudem möglichst bequem sein.

Wie lässt sich das Gewicht von E-Bikes beeinflussen?

Ein E-Bike wiegt immer mehr als ein herkömmliches Fahrrad, denn durch den Motor sowie den Akku, durch den dieser betrieben wird, erhöht sich das Gesamtgewicht automatisch. Je mehr Kapazität der Akku hat, desto schwerer ist er. Deswegen ist es auch wichtig, sich vor dem Kauf Gedanken zu machen, welche Strecken man überhaupt mit dem neuen Gefährt bewältigen möchte. Bei kürzeren reicht natürlich ein kleinerer Akku – dadurch sinkt dann auch das Gewicht des E-Bikes. Tipp: Den Akku vor jedem Anheben einfach herausnehmen.

Wie bedient man ein E-Bike?

Der größte Unterschied zum klassischen Rad ist der Akku. Bei vielen Modellen muss er zum Aufladen entfernt werden – ein Grund, warum er im Idealfall so angebracht ist, dass man ihn unkompliziert erreicht. Dies bringt auch im Fall einer Reparatur oder eines Austausches Vorteile. Das Display am Lenker – ein kleiner Bordcomputer des E-Bikes – bietet dem Fahrer verschiedene Möglichkeiten. Zu den Grundfunktionen zählen im Normalfall Daten wie die Geschwindigkeits-, Reichweiten- und Akkuladestandanzeigen. Einige Geräte bieten auch Navigations- und Fitnessfunktionen – sowie vieles mehr. Ältere Menschen sollten beim Kauf auf eine einfache Bedienung und klare Anzeige achten.

Wie findet man heraus, ob das E-Bike zu einem passt?

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein E-Bike zu kaufen, sollte sich unbedingt vom Fachhändler vor Ort beraten lassen – und auch eine Testfahrt unternehmen. Nur durch ausgiebige Probetouren kann man das passende E-Bike finden. Und wer auf Nummer sicher gehen will, kann mit seinem neuen E-Bike spezielle Fahrkurse besuchen, bevor er die erste Tour unternimmt.

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