• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Senioren

Familie: „Der coolste Opi der Welt“

22.10.2019

Der dritte Abtanzball, Reisen nach Tschechien und ins Sächsische Burgenland, mal Shoppen gehen oder gar im Conneforder Kletterwald auf fünf bis sieben Meter Höhe zwischen den Bäumen balancieren: Das ist eine Aufzählung verschiedener Stationen, die Bodo mit seiner 15-jährigen Enkeltochter aus Oldenburg in jüngster Zeit unternommen hat.

Stolz auf beiden Seiten

„In den Sommerferien hat Laura gefragt, ob ich auch mal Lust hätte, mit ihr in den Kletterwald zu fahren – sie hat nicht unbedingt eine positive Antwort erwartet“, berichtet der sechsfache Großvater und lacht. „Klar, komme ich mit, den Kletterwald in Conneforde kenne ich noch nicht – das wird spannend.“ Zur Überraschung der Betreiber ließ sich der 85-Jährige auch als Teilnehmer registrieren. „Die meinten, ich sei nur Begleitung.“ Bei der Bewältigung des Kletterparcours konnte Bodo dank seiner hervorragenden Fitness immerhin fünf von sieben Etappen gemeinsam mit Laura absolvieren.

Neben den regelmäßigen Urlaubsreisen mit seinen Töchtern war der Rasteder in jüngster Zeit zweimal mit Enkelin Laura alleine verreist. „Wir waren zehn Tage in Tschechien und eine Woche in Sachsen – jeweils Reisen mit aktivem Programm“, so der Rentner.

„Gerade habe ich den dritten Abtanzball von Laura miterlebt“ schwärmt der Großvater von der Tanzleidenschaft seiner jüngsten Enkelin, die auch begeisterte Hip-Hop-Tänzerin ist. Sie habe ein gutes Tanzgefühl. „Mein Opa muss mit“ habe die ausdrückliche Einladung an Bodo geheißen. „Ich freue mich und gehe gerne mit. Für Laura ist es selbstverständlich, sie wäre erschrocken, wenn ich absagen würde.“

Bodo genießt die Zeit mit seinen Enkelkindern: „Ich dränge mich nicht auf. Wenn sie mich fragen, bin ich dabei.“

Gemeinsame Zeit und Geborgenheit

Zwischen der ältesten Enkeltochter Marie, 31 Jahre, und Laura, der Jüngsten, liegen 16 Jahre Altersunterschied. Ein Erlebnis verbindet alle sechs Enkelkinder mit den Großeltern: „Marie, Lennard (24 Jahre), Mareike (23), Wiebke (21), Hauke (20) und Laura haben bei Omi und Opa in Rastede schwimmen gelernt“, berichtet der agile Großvater. Das Schwimmbad sei ein magnetischer Anziehungspunkt gewesen. Ob aus Detmold, Hamburg oder Oldenburg – alle Sechs seien gerne nach Rastede gekommen und auch alle Sechs hätten eine sehr enge Bindung zu ihrer Omi gehabt, die vor gut fünf Jahren verstorben ist. „Omi war die Queen, besonders für die Enkeltöchter.“ Rastede sei gerne Anlaufstelle gewesen, Haus und Garten hätten viel Platz geboten. Bodo erinnert sich lebhaft an die zahlreichen Radtouren mit seiner Frau und den Enkeln. „Die Enkelkinder haben sich immer sehr wohl bei uns gefühlt“, so der Opa. Als Großeltern hätten sie die Wünsche und Bedürfnisse der sechs Enkel stets so gut es ging erfüllt: „In Erziehungsdingen haben wir uns nicht eingemischt.“

„Ich freue mich, das Glück der Enkel mitzuerleben“

Mit frischem Elan hat der 85-Jährige kürzlich – im Teamwork mit seinem Sohn (63) – Enkeltochter Marie und ihrem Mann bei Renovierungsarbeiten geholfen. „In dem Haus, das sie sich gekauft haben, wurden alle Zimmer renoviert. Ich bin morgens mit dem Pedelec von Rastede nach Kayhausen gefahren, habe volle acht Stunden auf der Leiter gestanden, Wände und Decken geschliffen und abends zurück. Das hat mir viel Spaß gemacht. Ich freue mich, das Glück der Enkelkinder mitzuerleben“, konstatiert Bodo, der sich neben täglichen Sportaktivitäten auch ehrenamtlich in Schule und Hospiz engagiert. Die Zeit für die Familie hat bei ihm oberste Priorität: „Lennard (24) und seine Freundin habe ich vor kurzem in ihrer Wohnung in Hamburg besucht. Mit den Oldenburgern Mareike, Wiebke und Hauke verabrede ich mich gerne zu spontanen Treffen.“ Und dank der multimedialen Vernetzung und der Einrichtung von Familienchats hält Bodo regen und intensiven Kontakt am Leben der vier Kinder und sechs Enkelkinder.

Die nächste Generation: Urenkel Ole

Ein Jahr alt ist der erste Urenkel. „Ich hoffe, dass ich noch einiges von Ole miterleben kann.“ Wenn die Gesundheit es zulässt, kann sich Bodo vorstellen, mit Ole die Tradition fortzusetzen: „Ich würde ihm das Schwimmen beibringen.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.