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NWZonline.de Senioren

Seniorenbegleitung: Etwas tun gegen die Vereinsamung

02.03.2020

Hude /Wüsting Auch in der Gemeinde Hude gibt es immer mehr ältere Menschen, die allein leben. Diese sind froh, wenn mal jemand vorbeischaut für ein, zwei Stunden in der Woche, der zuhört, mit ihnen redet, etwas vorliest oder mit ihnen einen Spaziergang macht. Sie vielleicht auch mal zu einer Veranstaltung oder ins Theater begleitet oder beim immer undurchschaubareren behördlichen Papierkram hilft.

Marlies Pape und Karin Eichler, die schon seit einiger Zeit als ehrenamtliche Seniorenbegleiterinnen im Einsatz sind, wissen aus der bisherigen Erfahrung, wie wichtig es ist, dass sich jemand kümmert, gerade auch, um der Vereinsamung entgegenzuwirken.

Zurzeit gibt es in Hude noch acht ehrenamtliche Seniorenbegleiter. Einige aus dem Team mussten leider ihre Mitarbeit einstellen. Der Bedarf sei jedoch groß, sagen Pape und Eichler. Und deshalb suchen sie weitere Männer und Frauen jeden Alters, die sich vorstellen können, eine Seniorenbegleitung zu übernehmen. „Es geht dabei nicht um Pflege oder den Haushalt zu putzen, auch nicht um einen Fahrdienst“, sagt Pape.

Es sei auch nicht erforderlich, einen aufwendigen Lehrgang zur Zertifizierung vorher abzulegen. Wichtig sei vielmehr, dass man zuhören könne, Empathie mitbringe, und dass am Ende die Chemie stimme zwischen dem Begleiter und dem Besuchten. Dabei geben Eichler und Pape Hilfestellung, schauen immer, ob das passt. Wer neu dazu komme, könne es zunächst einmal ausprobieren, ob das etwas für ihn sei. „Man kann sich auch jederzeit wieder zurückziehen“, sagt Karin Eichler. Sie macht allen Menschen, die sich für eine solche Aufgabe interessieren, Mut, es zu versuchen. Regelmäßig treffen sich die Seniorenbegleiter, um sich auszutauschen. Angeboten werden sollen – bei Interesse im Laufe der Zeit – auch kleine Einheiten aus dem Ausbildungsprogramm für Seniorenbegleiter.

Wichtig ist dabei auch die rechtliche Seite. Versicherungstechnisch sei bereits alles über die Gemeindeverwaltung geklärt, sagt Marlies Pape. Junge Leute seien ebenfalls herzlich willkommen. „Jeder macht das, was er zeitlich kann“, sagt Karin Eichler.

Die Seniorenbegleiter wollen sich auch weiter vernetzen in der Gemeinde, zum Beispiel mit den örtlichen Sozialverbänden oder den Landfrauen. So könne man vielleicht auch mit dem einen oder anderen der Senioren, die man betreue, gemeinsam zu Veranstaltungen gehen, wie zum Beispiel zum Spielenachmittag.

Wichtig sei es, die Isolation zu verhindern und den Betreuten Mut zu machen, am Leben in der Gemeinde teilzunehmen.

 Wer mehr über die Seniorenbegleitung wissen möchte, kann sich an Marlies Pape, Telefon   04408/6627, oder Karin Eichler, Telefon   04408/8236, wenden.

Klaus-Dieter Derke Redakteur / Hude
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