Elsfleth - Der Hausnotruf ist nicht nur eine hilfreiche Einrichtung für Senioren oder kranke Menschen. Ein Hausnotruf kann segensreich und generationenübergreifend Sicherheit geben. Wie die „Hilfe auf Knopfdruck“ funktioniert, darüber informierten jetzt Dörte Grube als örtliche Leiterin der Sozialen Dienste des Malteser Hilfswerks und die Leiterin des Senioren- und Pflegestützpunktes im Landkreis Wesermarsch, Birgit Eden. Und weil ein an sich ernstes Thema viel leichter in einer lockeren Runde angesprochen werden kann, hatten die beiden Referentinnen interessierte Bürger zum gemeinsamen Frühstück in den Heye-Saal eingeladen.
In ihrem anschließenden Vortrag ging Dörte Grube auf die Aspekte des Hausnotrufs ein. Der Hausnotruf ist nicht nur für die Betroffenen eine sichere Sache; auch die Angehörigen können darauf vertrauen, dass Verwandten im Notfall schnell und zuverlässig geholfen wird.
Der Hausnotruf unterstützt auch den Wunsch vieler Menschen, möglichst lange und selbstständig in der eigenen Wohnung, im eigenen Haus leben zu können. Passiert aber ein Missgeschick, ein Fehltritt mit Folgen oder ein ernster Notfall, können die Betroffenen – wenn sie denn über den Hausnotruf verfügen – umgehend mit Hilfe rechnen.
Im Bedarfsfall muss nur der Knopf des Funksenders gedrückt werden. Dieser Sender kann bequem am Handgelenk oder als Halskette getragen werden. Automatisch wird dann ein Sprechkontakt zu den Mitarbeitern der Malteser Hausnotrufzentrale hergestellt und es werden sofort die nötigen Schritte eingeleitet. Auf Wunsch werden auch die Angehörigen benachrichtigt, je nach Bedarf wird ein Rettungswagen oder Notarzt geordert.
Da es sich beim Hausnotrufsystem um ein Pflegehilfsmittel handelt, übernehmen die Kassen ab Pflegestufe 0 die Kosten. Wählen können die Kunden zwischen den Angeboten „Grundsicherheit“ und „Komplettsicherheit“; letztere beinhaltet die Möglichkeit, den Wohnungsschlüssel beim Bereitschaftsdienst zu hinterlegen.
Als Zusatzleistungen werden vom Malteser Hausnotruf auch Funk-Rauchmelder, Epilepsie-Matten und weitere Hilfsmittel angeboten.
Am Montag, 21. November, werden sich von 16 bis 18 Uhr in der Region vertretene soziale und gemeinnützige Einrichtungen im Heye-Saal vorstellen.
