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NWZonline.de Senioren

Senioren: Rente – und jetzt?

12.04.2017

Ganderkesee Entweder man gehört als Senior zum alten Eisen oder man genießt den Ruhestand und verbringt seinen Lebensabend auf Reisen. Klischees über das Leben „danach“, in der Rente, nach der Berufstätigkeit, gibt es genug. Auch die speziellen Bedürfnisse der älteren Generation an Wohnraum und Versorgung werden stets thematisiert. Aber wie ist es tatsächlich „auf Rente“? Eine Momentaufnahme.

Ein ausgewiesener Experte, sowohl aus eigener Erfahrung als auch von der Tätigkeit her, ist Jürgen Lüdtke. Als kommisarischer Vorsitzender des Seniorenbeirates und selbst Senior weiß Lüdtke: „Für viele ist die plötzlich zur Verfügung stehende Zeit ein Problem.“ Wenn im Haus und Garten all das erledigt ist, was man „schon immer erledigen wollte“, komme bei vielen das Beschäftigungsloch.

Auf Hobbys besinnen

Dabei seien viele Rentner heute bedeutend fitter als noch vor einigen Jahren – sowohl geistig als auch körperlich. Die Lebenserwartung steigt, und „der Mensch verändert sich auch im höheren Alter noch ständig“, so Lüdtke. Um das „Beschäftigungsloch“ zu umgehen, rät er, sich auf seine Hobbys zu besinnen oder auf das, was man gut kann. „Jeder hat da natürlich unterschiedliche Ansprüche und Motivationen.“

Ein Ratschlag, den viele Senioren bereits befolgen. Laut Gemeindemitarbeiterin Angelika Sagehorn sind über 80 Prozent der aktiven Freiwilligen des Freiwilligenforums im Rentenalter. „Man merkt schon, dass die Senioren aktiver und auch mobiler geworden sind.“ Dabei seien die Einsatzbereiche ganz unterschiedlich. Das Freiwilligenforum „Mach mit“ decke zudem nur einen kleinen Teil des Spektrums ab: „Gerade in Sport- und anderen Vereinen engagieren sich die Menschen häufig noch weit in den Ruhestand hinein.“

Früh anfangen

„Wer will, der findet eigentlich immer was“, ist sich Jürgen Lüdtke sicher. Wichtig sei, sich nur schon vor dem Renteneintritt um ein entsprechendes Hobby oder eine entsprechende Beschäftigung zu kümmern. „Viele führen einfach die Freizeitbeschäftigung fort, die sie schon hatten – nur eben mit mehr Zeit“, so Lüdtke. Manche würden aber auch etwas ganz anderes probieren.

Allerdings hätten natürlich auch nicht alle die Gelegenheit, ihren Ruhestand in vollen Zügen zu genießen. Da seien zum einen diejenigen, die im Alter auf Hilfe angewiesen sind. Und zum anderen diejenigen, deren Rente nicht reicht. „Da überwiegen dann bei vielen die pragmatischen Aspekte“, erklärt Lüdtke und meint damit: „Wer länger arbeitet, entlastet sich finanziell und kann etwas unbeschwerter Leben.“

Arbeiten wollen

Im „Unruhestand“ befinden sich aber auch einige Senioren, obwohl sie nicht müssten. „Mancher arbeitet auch einfach, weil es ihm Spaß macht“, so Lüdtke. Oder weil ein Interesse daran bestehe, das eigene Wissen weiterzugeben.

Alles Aktuelle für Senioren im Nordwesten lesen Sie in unserem Senioren-Spezial.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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