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NWZonline.de Senioren

Wo die Zahl 13 gewinnt

13.05.2014

Boulespiel Frische Luft und Bewegung ist ein bewährtes Rezept für die Gesundheitsvorsorge. Beim neuen Trendsport Boule (frz. die Kugel) lässt sich dies wunderbar verbinden – Geselligkeit inklusive.

Alles zum „Schweinchen“

Sonnenstrahlen tauchen den feinen Schotterplatz in freundliches Licht, ein leiser Windhauch sorgt für angenehme Frische auf dem überschaubaren Gelände und trägt eine feine Geräuschkulisse mit sich fort. Obwohl sich hier fast drei Dutzend Erwachsene tummeln, ist kaum mehr zu hören, als das Ploppen oder Kratzen der silbernen Kugeln. Hoch konzentriert gehen die Hobby-Boulespieler ans Werk, wenn sie in ihren Abwurfring treten, um erst das „Schweinchen“ und dann die Boulekugeln ihres Teams möglichst nahe daran zu legen.

Wäre es ein paar Mittelmeer-Grade wärmer, zöge der eigenwillige Geruch von Gauloises in die Nase und wären nur Männer im besten Alter zu sehen, so käme das dem unnachahmlichen Flair in Südfrankreich gleich, wo Boule zum guten Ton gehört; hier aber bei den „Klosterboulern“ in Hude sind nicht nur mehrere Generationen zu sehen, sondern sowohl Männer als auch Frauen. Zur Feier des Tages gibt es Getränke, Kuchen und Würstchen, denn der Petanque-Club Hude e.V. eröffnete den ersten von vier Spieltagen in der Bezirksliga-Staffel 2.

Die Klosterbouler, die auf Initiative von Folkert Hoffmann den französischen Paradesport seit 2005 im anerkannten Erholungsort mit der bekannten Klosterruine ausüben und seit 2010 am Ligaspielbetrieb des Niedersächsischen Petanque-Verbandes (NPV) teilnehmen, treten in dieser Saison gegen die Mannschaften von Tura Bremen, VfL Rastede und Jadeboule Varel an.

Generationen-übergreifend

Allen gemeinsam ist: Auf den sechs Spielbahnen, die für den Liga-Spielbetrieb erforderlich sind, wird konzentrierter Ehrgeiz an den Tag gelegt. „Aber die Stimmung ist locker und nicht ganz verbissen“, stellt Hoffmann die Qualitäten dieser neuen Trendsportart heraus. Bouleplätze schießen seit einigen Jahren in der Region wie die Pilze aus dem Boden. „Es ist ein Generationen verbindender Sport“, freuen sich die Boulesportler über diese Entwicklung. Ob 52 oder 82 Jahre – so die Altersspanne der Klosterbouler – gewinnen will schließlich jeder.

Frische Luft, Bewegung und Geselligkeit

„Ein Unentschieden gibt es nicht“, legt auch Bodo Harms vom VfL Rastede einen gesunden Ehrgeiz an den Tag. Wer zuerst die magische Punktzahl 13 erreicht, gewinnt. Der 80-Jährige wird mit seinem Team diesen Spieltag als Liga-Neuling überraschend als Sieger beenden. Dann liegen einige Stunden frische Luft, konzentrierte Bewegung und geselliges Beisammensein hinter allen sowie Teamspiele im Triplette (Dreier, 3 x 2 Kugeln) und Doublette (Zweier, 2x3 Kugeln).

Sport für Jedermann

Haben auch Sie Interesse? Einzige Voraussetzungen sind ein 3er-Satz Kugeln, eine Boulebahn in der Nähe und etwas Übung. Neueinsteiger können sich bei offenen Petanque-Turnieren miteinander messen; die Liga-Spiele setzen eine Vereinsmitgliedschaft voraus.

@ Mehr Infos unter www.petanque-npv.de oder bei den örtlichen Vereinen; Bilderstrecke unter www.nwzonline.de/senioren

Swantje Sagcob Redakteurin / Sonderthemen Redaktion
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