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NWZonline.de Region

So wohnte man vor 3000 Jahren

13.03.2015

Stadland Die älteste Siedlung, die bislang aus den Marschen an der deutschen Nordseeküste bekannt ist, wurde 1971 westlich von Rodenkirchen entdeckt. Bei den Baggerarbeiten für das neue Strohauser Sieltief wurden nahe dem Gasthaus „Hahnen­knooper Mühle“ in circa 2 Metern Tiefe Reste von Häusern und Zäunen aus Holz gefunden, die sich im feuchten Boden der Marsch unter Luftabschluss 3000 Jahre erhalten haben. Zu der Siedlung gehörten mindestens vier Häuser.

Mit Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft konnte ein Haus, das hier in der jüngeren Bronzezeit um 900 v. Chr. stand, von 1996 bis 2001 durch das Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung (NIhK) in Wilhelmshaven vollständig ausgegraben werden.

Die Ausgrabung an der Hahnenknooper Mühle wurde von der Bevölkerung mit großem Interesse begleitet. Es entstand die Idee, ein „Bronzezeithaus“ in unmittelbarer Nähe zum Fundort in natürlicher Größe zu rekonstruieren. Im September 2005 wurde das „Bronzezeithaus Hahnen­knoop“ der Öffentlichkeit übergeben.

In den zehn Jahren seines Bestehens hat das Bronzezeithaus über 20 000 Besucher und Besucherinnen gehabt. Geschulte Gästeführer/innen führen die Gäste an den Öffnungstagen oder bei angemeldeten Besuchen in die Geschichte der ersten Siedler in der Wesermarsch ein.

Die Saison wird am 3. April (Karfreitag) eröffnet. Am Sonntag, 5. Juli, soll mit einem besonderen Aktionstag das zehnjährige Bestehen des Bronzezeithauses gefeiert werden.

Mehr dazu auf


     www.bronzezeithaus.de 

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