• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Kater vorne – Dalinghaus raus
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 3 Minuten.

Bürgermeisterwahl In Vechta
Kater vorne – Dalinghaus raus

NWZonline.de Nachrichten Kultur Sonntagswort

Durch Beten bessern

28.02.2015

Die Liebe macht das Unmögliche möglich!“ (Goethe) – Diese Aussage gefällt mir, denn für mich bedeutet das, es gibt keine hoffnungslosen Fälle. Ja, Liebe kann solch eine Kraft haben! Wodurch merke ich, dass mich ein anderer Mensch so liebt? Durch ein eindeutiges, vorbehaltloses „Ja“ zu mir, durch ehrliche Zuwendung, die mein Leben fördert, durch gegenseitiges Geben und Nehmen und die Übernahme gesunder Verantwortung, durch tiefes beiderseitiges Vertrauen, durch das Gefühl von Geborgenheit! Werden Sie so geliebt? Lieben Sie so?

Am 6. März wird in 170 Ländern der Weltgebetstag gefeiert, die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen. „Begreift ihr meine Liebe?“. Diese Frage steht im Mittelpunkt der Liturgie, die die Frauen von den Bahamas für den Gottesdienst verfasst haben. Der Bibeltext (Johannes 13,1-17) erzählt davon, dass Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht und mit dieser Geste die bestehenden Herrschaftsverhältnisse auf den Kopf stellt, denn das war die Arbeit der Sklavinnen. „Ich habe euch damit ein Beispiel gegeben, handelt auch ihr so untereinander!“ Damit zeigte Jesus, dass er einen Weg der Liebe zu uns Menschen gegangen ist in Demut und Vertrauen Gott gegenüber. Die Frauen von den Bahamas möchten Jesus auf diesem Weg nachfolgen, indem sie sich für die Menschen in ihrer Gesellschaft einsetzen, die im Schatten leben. Deshalb ist radikale Liebe das Thema, über das sie mit uns nachdenken. Sie erzählen von der Schönheit ihrer Inselwelt, aber auch von Konflikten: Rassismus gegen Flüchtlinge, Übergriffe gegen Minderheiten, große Arbeitslosigkeit, eine erschreckend hohe Zahl häuslicher und sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder.

Die Frauen zeigen uns, dass betendes Handeln gesellschaftliche Verhältnisse zum Besseren verändern kann. Für sie gehören Eigen-, Nächsten- und Gottesliebe zusammen. Durch die Gottesdienstordnung zieht sich wie ein roter Faden die Erkenntnis, dass wir Menschen durch die Liebe Gottes beschenkt werden und dieses Geschenk mit anderen Menschen teilen können.

Christel Klust ist Gemeindepädagogin und Leiterin der ökumenischen Weltgebetstagsarbeit, Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.