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30.06.2018

Gut angekommen! Das steht auf meinem Handy als Kurznachricht – dazu ein Daumen hoch und ein Smiley.

Jetzt im Sommer bekomme ich noch mehr Grüße als SMS, über WhatsApp oder Twitter aus dem Urlaub. Fotos und Filmchen von Freunden und Verwandten, die unterwegs sind.

Viele kurze Nachrichten gehen so weltweit hin und her. Manche Informationen sind uns wichtig, andere brauchen wir gar nicht. Die negativen Seiten des Missbrauchs von Informationen mahnen zur Vorsicht.

Doch mittlerweile hat diese Art Neuigkeiten zu veröffentlichen auch die politische Welt verändert. Die Tweets des amerikanischen Präsidenten sind legendär.

Mich verbindet diese Vernetzung mit Menschen nahezu überall auf der Welt, und es lassen sich damit gute Worte und Wünsche verschicken.

„Viel Glück und Erfolg“ als Gruß an die Austauschstudentin in Thailand, die jetzt ihre Prüfung hat. „Ich habe für dich eine Kerze angezündet“ an den jugendlichen Patienten, der in einer entfernten Klinik eine neue Lunge transplantiert bekommt.

So ergibt sich mitunter eine prägnante Seelsorge, die auch mal kurze Antworten wagt. Frage: „Wo wohnt Gott?“ Antwort: „Unter deinem Brustbein, neben dem Herzen.“

Der Pastor und Autor Thomas Hirsch-Hüffell meint, ein Meister der Seelen-SMS war Jesus.

Vor der Hinrichtung zwischen den Steinigern und der todgeweihten Frau sitzt er auf der Erde und schreibt in den Sand: „Wer von euch sündenfrei ist, der kann den ersten Stein werfen.“ (Joh.8)

62 Zeichen retten das Leben einer Frau und die Menschlichkeit eines Dorfes.

Jesu Kurznachrichten erreichen die Menschen. „Seid fröhlich und jubelt, das wird euch im Himmel reichlich belohnt“ (Math. 5,12) wäre doch etwas für Fußballfreunde.

Eine der Kurznachrichten, die ich gerne mag, heißt „Fürchte dich nicht“ (Lk 5,11).

Welche Seelen-SMS könnte ihren Tag positiv verändern?

Renate Bühler-Egdorfist Pfarrerin und Seelsorgerin im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Oldenburg.

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