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NWZonline.de Nachrichten Kultur Sonntagswort

Grund zur Hoffnung

24.02.2018

Viele Konflikte, Politiker, die uns nicht im Blick haben, Entfremdung, Armut ist weiblich, Pflegenotstand, Situation von Alleinerziehenden, die Gier, Verschmutzung der Umwelt, Plastikmüll und kein Ende… Stichworte aus einer Klagemauer, die uns verzagen ließ.

Sie wurden in Vorbereitung auf den Weltgebetstag 2018 in einer Arbeitsgruppe gesammelt. Ich denke, dass Sie diese Liste noch vervollständigen könnten. Genauso oder ähnlich verzagt waren wir, wie die Menschen aus Israel, die nach drei Deportationen ab 597 v. Chr. umherirrten. Sie saßen weinend an den Ufern von Babylon und haben ihre Ältesten gefragt: Woher kommen wir eigentlich? Eine zentrale Frage für Menschen in Krisensituationen: Die Frage nach dem Ursprung unseres Seins.

Dahinein wurde ihnen die zweite Schöpfungsgeschichte erzählt, die in diesem Jahr dem Thema des Weltgebetstags zugrunde liegt. Gott hat alles, was er gemacht hat, gut geschaffen! Das ist die Kernaussage und Grund zur Hoffnung. Aber auch: Es gab schon vorher lebensfeindliche Mächte, die jetzt von Gott in die Schranken gewiesen werden durch seine Schöpfungskraft! „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“, genau so lautet das Motto des Weltgebetstags. Erarbeitet haben die Ordnung für den Gottesdienst die Frauen aus Surinam. Es ist ein kleines Land in Südamerika mit einer langen Kolonialgeschichte, vielen Schwierigkeiten für die Bevölkerung, vielen Kulturen und Religionen. Die Frauen haben uns dafür ein Wort genannt, Moksi – Mischmasch. Und mittlerweile leben sie damit ganz gut. Die Frauen erzählen stolz, dass ihre Großeltern aus verschiedenen Ländern kommen und sie eine bunte Mischung sind – Moksi eben. Synagogen stehen neben katholischen Kirchen und Hindutempeln. Uns macht das Wort Mut auch für unser Land: Es gibt Hoffnung, wir können etwas tun und sind nicht verloren!

Am 2. März feiern wir den Weltgebetstag – mit tollen Liedern, vielen Frauen und Männern aller Generationen und erleben die ansteckende Fröhlichkeit, die von der Gottesdienstordnung und dem Miteinander ausgeht! Hoffentlich sind Sie dabei, das wünsche ich uns.

Andrea Gärtig ist Referentin für gemeindebezogene Frauenarbeit der oldenburgischen Kirche.

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