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NWZonline.de Nachrichten Kultur Sonntagswort

Licht in der Dunkelheit

07.12.2019

Der Advent ist wieder da mit seinen Lichtern, Kerzen und Dekorationen.

In vielen Kirchen gibt es in der Adventszeit frühmorgens, wenn es noch dunkel ist, eine „Rorate Messe“, das ist auch in unserer Pfarrgemeinde St. Marien in Oldenburg so. Die Kirche ist für diesen Gottesdienst nur von Kerzenlicht erhellt. Die Überlegung, welche Bedeutung Licht für uns hat, drängt sich den Feiernden auf: Maria hat der Welt das Licht geboren, Jesus Christus. Das Licht der Kerzen weckt in den Gläubigen die Sehnsucht nach der Einheit mit dem, der von sich selbst gesagt hat „Ich bin das Licht der Welt“, mit Jesus Christus.

Die Adventszeit führt uns hin zu diesem Licht – am Adventskranz zünden wir jeden Sonntag eine weitere Kerze an. Aber auch in den Straßen, an den Häusern und in den Wohnungen leuchten mehr Lichter als sonst. Viele Familien hier in Oldenburg haben Lichter in ihren Garten gestellt, das ist in der Dunkelheit ein wunderschöner Anblick und verspricht Freude und Hoffnung. Das passt auch gut in diese dunkle und trübe Jahreszeit.

Anders als in meiner Heimat Kerala werden hier die Tage immer kürzer, es ist schon sehr früh dunkel, und ich wünsche mir mehr Sonnenlicht. Das geht sicher fast allen so! Da tut es uns gut, wenn diese dunklen Stunden erhellt werden.

Ich finde es besonders schön, an einem Dezemberabend durch festlich erleuchtete Straßen und über einen Weihnachtsmarkt zu gehen. Da wächst die Vorfreude auf das Fest!

Die Lichter sind Zeichen für den, dessen Ankunft wir an Weihnachten feiern. Jesus, das Licht der Welt, kommt zu uns, damit wir nicht mehr in der Finsternis umherirren müssen, sondern Frieden, Hoffnung und Liebe haben. Lasst auch uns Licht werden, um die Dunkelheit dieser Welt aufzuhellen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine frohe und besinnliche Adventszeit voller Vorfreude auf das Weihnachtsfest.

Pater Dr. Biju Abraham M.S. war bis Mai 2019 Pastor in St. Marien Oldenburg und ist jetzt in St. Marien Bethen.

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