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NWZonline.de Nachrichten Kultur Sonntagswort

Mal anders hinsehen

27.02.2016

Was ist für Sie das Liebenswerte an Kindern? Warum sind Sie gern erwachsen? Zwei Fragen, mit denen sich zu Beginn der Veranstaltungen die ehrenamtlichen Frauen eingestimmt haben auf das Thema des Weltgebetstags 2016. Er wurde für dieses Jahr vorbereitet von Frauen aus Kuba. „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“, ist die Botschaft, die uns die Frauen ans Herz legen. Mit vielen Texten, Bildern, Liedern und Informationen zur Lebenssituation und zu ihrem Glauben erzählen die Kubanerinnen vom Land und von der besonderen politischen Situation. Kuba ist dabei, sich zu öffnen, und dieser Prozess ist für alle Beteiligten spannend – manchmal wird er zur Zerreißprobe!

Die zentrale Bibelstelle, um die es auch in der Predigt geht, ist eine Stelle aus dem Markusevangelium, uns bekannt als die Kindersegnung (Markus 10-16). Schon so oft gehört, sagen Sie? Stimmt und trotzdem lohnt es sich, den Text einmal genauer anzuschauen. Der Evangelist Markus, wenn er von Kindern schreibt, hat nicht die kleinen süßen Kinder im Blick. Kind sein, das bedeutet im griechischen Text auch: abhängig, unfrei und rechtlos zu sein. Diese Menschen, auf die das zutrifft, werden von Jesus eingeladen. Er traut ihnen zu, selbstständig und aus eigenem Willen zu ihm zu kommen und sich von ihm segnen zu lassen. Markus geht davon aus, dass diese Kinder selbst für sich entscheiden, ob sie sich segnen lassen möchten und dass sie niemanden nötig haben, der sie zu Jesus bringt.

Und da wird es spannend für uns. Wo ist denn jetzt unser Platz in der Geschichte? Ich verstehe es so: Da, wo ich mich als unfrei und gebunden erlebe, und auch da, wo ich bereit bin zurückzustecken, da entsteht meine Möglichkeit, mich segnen zu lassen.

Und noch eine Frage bleibt offen: Wer steht für diese Kinder heute?

Ich freue mich auf einen der Gottesdienste am 4. März, denn da wird diese Geschichte, die Lebenssituation der kubanischen Kinder und Frauen im Zentrum stehen, und wir haben die Möglichkeit, uns mithineinnehmen zu lassen und mehr über Kuba und über uns zu erfahren.

Vielleicht sehen wir uns?

Andrea Gärtig ist Referentin für gemeindebezogene Frauenarbeit der Oldenburgischen Kirche.

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