• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur Sonntagswort

Sprache ist Leben

26.07.2014

Worte wirken Wunder“. Das ist das Thema des 8. Frauentags der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, der an diesem Sonnabend im PFL stattfindet. Über 100 Frauen beschäftigen sich dort mit der Wirklichkeit schaffenden Macht von Sprache. Sprache ist für unser Leben notwendig, damit wir uns orientieren können. Mit der Sprache teilen wir Bedürfnisse mit und regeln unser Zusammenleben. Doch es gibt auch die andere Seite der Sprache: Wir können jemanden an die Wand reden. Worte können verletzen, können demütigen und klein machen. Manchmal leiden wir Menschen an der Inflation der Worte, manchmal leiden wir an der Wortlosigkeit, wenn keiner mehr ein Wort oder ein gutes Wort in einer Situation findet.

Aber wir brauchen Worte und ganz besonders gute Worte. Wer kennt das nicht, dass einem durch ein Lob, durch ein anerkennendes Wort Flügel wachsen? Wer hat nicht schon die heilsame Kraft tröstender Worte erlebt oder die befreiende Wirkung von Worten der Versöhnung? Es gibt Worte, die zu Lebensworten werden, und es lohnt sich darüber nachzudenken, welche Worte uns stärken und Orientierung im Leben geben. Manchmal sind das Worte der Bibel oder Worte, die uns nahe Menschen zugesprochen haben. Gute Worte wirken Wunder, vor allem wenn wir niedergeschlagen sind oder uns schwach fühlen.

Auch der Epheserbrief wirbt für gute Worte. „Redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören“(Eph. 4,29). Das bedeutet, habt Acht darauf, dass das, was ihr redet, zum Segen dient und niemandem schadet. Seid Ermutiger/innen in der Familie, am Arbeitsplatz und für andere Menschen. Das heißt aber nicht, die Dinge, die falsch laufen, nicht beim Namen zu nennen. Ein deutliches Wort kann nötig sein, um zu klären oder neue Wege aufzeigen. Auf die Worte kommt es an. Entweder wir zerstören mit unseren Worten oder wir bauen auf, entweder wir entmutigen oder wir ermutigen, entweder wir fluchen oder wir segnen. Worte haben die Kraft zu verändern. Ja manchmal wirken Worte auch Wunder.

Andrea Schrimm-Heins ist Frauenbildungsreferentin und Leiterin der Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.