Zeigt her eure Beine? Nein, Danke! Im Sommer verschwindet auf nahezu magische Weise die Hälfte des Stoffs beim Beinkleid. Doch kurze Hosen haben im Büro nichts verloren.
Ach, wer kennt sie nicht, die Kollegen in kurzen Hosen? Der eine kombiniert sie mit einem karierten kurzärmeligen Hemd, das natürlich in der Hose getragen wird, der andere mit einem ausgewaschenem Band-Shirt. Wieder andere interpretieren die „Übergangsmode“ auf ihre ganz eigene Art: Sie tragen Sweatshirt zur Shorts. Doch auf den Anblick der nackten Waden kann so oder so gerne verzichtet werden: Gerade zu Beginn des Sommers hält sich die winterliche Blässe noch hartnäckig, bleibt bei einigen sogar den ganzen Sommer. Sie betont den Kontrast zur dunklen kurzen Hose oder geht fließend ins Beige der Shorts über – hübsch ist das nicht. Mit einer Feinstrumpfhose – die auch den Anschein zu viel nackter Haut lindert – schummeln, können die Männer nicht.
Und welchen Eindruck wollen die Träger kurzer Hosen vermitteln? Es gibt die kurzen Hosen aus Funktionsstoff in schwarz, dunkelgrün und beige, aus Jeans in jeglichen Abstufungen von blau und aus Chino-Stoff von weiß bis knallpink. Die erste Variante erinnert an Wanderungen. Die zweite an Grillabende. Die dritte an Bootstouren. Sie alle erinnern an Freizeit! Dem Chef, den Kollegen und den Kunden kann der Träger so vermitteln, er wäre gerade viel lieber im Urlaub. Das Büro ist weder Wandergebiet, heimischer Garten noch Segeljacht – dem entsprechend sollte auch die Kleidung eine andere sein.
Plus: Der Feierabend ist doch gleich doppelt schön, wenn man die Büroklamotten gegen ein bequemeres Freizeitoutfit wechseln kann.
