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NWZonline.de Spargel

50 Portionen in einem Topf

22.04.2015

Von Mai bis zum letzten Sonntag vor Johanni gibt es auf dem rustikalen Kläner-Hof im idyllischen Dötlingen allerhand zu tun: Dann nämlich dürfen sich die Gäste neben Kaffee und Kuchen auch auf feinsten Dötlinger Spargel freuen. „Früher haben wir selbst welchen angebaut, haben die Produktion aber aufgegeben, als wir den Hof 1999 übernommen haben. 5 Hektar waren für die heutigen Maßstäbe einfach zu wenig. Auf die Bewirtung unserer Gäste mit diesem edlen Gemüse wollten wir dennoch nicht verzichten“, sagt Arnd Kläner, der das Lokal gemeinsam seiner Lebensgefährtin Sonja Scheele bewirtschaftet. Und so bezieht er taufrischen Spargel von Feldern, die nur wenige Kilometer entfernt sind. „Die Qualität muss einfach stimmen“, sagt Arnd Kläner. Das ist auch kein Wunder, denn auf dem Kläner-Hof steht der Spargel im Mittelpunkt. „Wir konzentrieren uns aufs Wesentliche. Daher gibt es bei uns auch satte 750 Gramm, das sind dann geschält gute 500 Gramm.“ Verzehrt wird der Spargel ganz klassisch: Mit goldgelben Kartoffeln, guter Oldenburger Butter und herzhaftem Ammerländer Knochenschinken oder Schweine- und Putenschnitzel. Auf andere Beigaben und kräftige Soßen wird verzichtet. „Der Spargel kann so sein Aroma am besten entfalten“, sagt Arnd Kläner, selbst ein großer Spargelesser.

Bis vor fünf Jahren hat man die gut hundert Portionen, die beispielsweise an einem Sonntag in der bäuerlichen Kamindiele, in der Terrasse oder im großen Garten mit seinem alten Baumbestand verzehrt werden, noch mit der Hand geschält. Die Oma und andere Helfer übernahmen diese Arbeit, weil es so am genauesten war. „Heute hat die Technik das Schälen von Hand eingeholt, das Ergebnis ist sogar noch besser. Die Kartoffeln werden aber immer noch von uns geschält.“ Ein Drittel an Gewicht verliert der Spargel, wenn die harte Schale sauber entfernt und das Ende abgeschnitten ist. Um die rund hundert Gäste zeitgleich bewirten zu können, werden die von einem Band zusammengehaltenen Stangen in einem sehr großen Topft gekocht. „Da finden 50 Portionen einen Platz.“ Auf vorgeheizten Tellern wird der Spargel dann serviert. „Er muss heiß gegessen werden, damit er auch wirklich gut schmeckt.“

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