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NWZonline.de Spargel

Direktvermarktung: Kurze Wege und gute Beratung in Hofladen & Co.

14.05.2020
Frage:  Je frischer, desto besser – der Einkauf auf dem Markt oder im Hofladen verschafft doch ein gutes Gefühl, oder?

Sabine Hoppe: : Ja, auf alle Fälle. Der Spargel ist tagesfrisch oder am Tag zuvor direkt in der Region geerntet worden. Er kommt ohne längere Wege zum Verkaufsstand, in den Hofladen oder auf den Markt. Je frischer der Spargel, umso höher ist natürlich auch der Gehalt an Inhaltsstoffen.

Frage:  Welche Bedeutung hat die Direktvermarktung für die Landwirte? Was verbinden sie ganz persönlich damit?

Sabine Hoppe: : Direktvermarktung bedeutet für die Landwirte, mehr Risiken aber auch mehr Chancen. Verarbeitung, Lagerhaltung und Verkauf sind selber zu organisieren, ebenso das entsprechende Marketing. Das kostet Geld, benötigt neues Fachwissen und kostet Arbeitszeit. Es ist ein hoher Einsatz, meist für die ganze Familie. Stimmen muss auch die Freude im Umgang mit Menschen. Wer auf den Hof kommt, der freut sich über den Austausch und auch darüber, wenn man ihm etwas erklärt. Der Vorteil: Direktvermarkter sind direkt am Kunden dran und können schnell und eigenständig auf Kundenwünsche reagieren. Die Landwirtschaftskammer unterstützt die Direktvermarkter auf ihrem Weg mit Kursen und Fortbildungen zu Themen wie gesetzliche Rahmenbedingungen, Hygiene, Management – aber auch zu sozioökonomischen Fragen in der Familie.

Frage:  Spargel und Kartoffeln gehören für die meisten einfach zusammen. Hier kann man sicher auch von einer guten Beratung profitieren, oder?

Sabine Hoppe: : Für die meisten sind Spargel und Frühkartoffeln die ideale Kombination. Allerdings sind mit dem ersten Spargel die frühen Sorten meist noch nicht erntereif. Zwar kann man auch hier mit speziellen Folien oder Netzen verfrühen, allerdings bietet es sich gerade für Spargelfreunde an, ein wenig zu experimentieren. Bei guter Lagerung sind die Kartoffeln aus dem letzten Jahr noch sehr gut. Bei den Direktvermarktern finden sich viele, teils auch alte Sorten. Es lohnt sich, sich beraten zu lassen und auch ein wenig auszuprobieren.

Frage:  Können Sie etwas zu der Anzahl der Direktvermarkter im Oldenburger Land sagen?

Sabine Hoppe: : In ganz Niedersachsen gibt es ungefähr 1700 Direktvermarkter, davon befinden sich 370 Betriebe im Oldenburger Land. Es ist eine bunte Mischung vom Hofladen bis zum kleinen Straßenstand. Viele dieser Höfe kann man finden unter www.service-vom-hof.de. Dazu gibt es eine entsprechende App, auf der man sich netzunabhängig umsehen kann.


     www.service-vom-hof.de 
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