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NWZonline.de Spargel

So gelingt Ihr Spargel

10.05.2012

Wichtige Tipps für die Zubereitung von Spargel gibt das neue Spargel-Spezial der Stiftung Warentest.

Portion berechnen

Rechnen Sie gut 500 Gramm pro Portion, wenn der Spargel im Mittelpunkt Ihrer Mahlzeit stehen soll.

Auf Frische achten

Kaufen Sie frischen Spargel. Er glänzt, hat einem fest geschlossenen Kopf, die Schnittstellen sind feucht und saftig. Frische Stangen lassen sich gut mit dem Fingernagel einritzen, beim Gegeneinanderreiben quietschen sie und brechen leicht. Sie kaufen mit Risiko, wenn die Stangenenden zum Beispiel in einer Banderole oder einer Tüte verpackt sind. Der Frischzustand der Enden ist dann nicht sichtbar. Die teure Premium-Qualität zeichnet sich optisch durch gerade gewachsene Stangen aus, die 1,6 bis 2,6 Zentimeter dick sind. Dünnere und krumme Stangen sind preiswerter, aber geschmacklich nicht unbedingt schlechter. Wenn unterschiedlich dicke Stangen in einem Topf landen, dann garen sie allerdings nicht ganz gleichmäßig.

Lagern

Wickeln Sie den Spargel in ein feuchtes Tuch, dann hält er sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage lang.

Einfrieren

Waschen und schälen Sie den Spargel, schneiden Sie die Enden ab und schicken ihn in den Kälteschlaf. Noch acht Monate später können Sie den gefrorenen Spargel dann direkt in siedendes Wasser geben und ganz normal kochen.

Richtig schälen

Nehmen Sie einen guten Sparschäler oder ein scharfes Küchenmesser. Immer vom Kopf bis zum Ende schälen, bis keine stumpfen Stellen mehr da sind. Lassen Sie den Kopf unversehrt. Kürzen Sie verholzte Enden um zwei bis vier Zentimeter.

Vorbereiten

Bündeln Sie etwa fünf Stangen Spargel und binden Sie sie mit einem Küchenzwirn zusammen. Dann bleiben die Stangen schön in Form. Das gelingt auch, wenn Sie Spargel in einem speziellen Spargeltopf zubereiten. Darin stehen die Stangen aufrecht.

Traditionell kochen

Den Spargel in einen großen Topf oder Bräter mit kochendem Wasser geben, zusammen mit einer Prise Salz und etwas Zucker gegen die Bitterstoffe. Kochen Sie den Spargel auf und lassen Sie ihn dann 15 bis 20 Minuten ziehen. Grüner Spargel braucht nur etwa 8 bis 10 Minuten. Der Spargel ist gar, wenn sich eine Messerspitze unterhalb des Kopfes durchstechen lässt. Lassen Sie den Spargel nach dem Kochen gründlich abtropfen, da nasser Spargel die Soße schlecht aufnimmt.

Dünsten

Wenig Nährstoffe gehen verloren, wenn Sie Spargel in einem speziellen Siebeinsatz für Gemüse dünsten. Dann gart der Spargel nur im Wasserdampf.

Im Ofen garen

Bei dieser Methode gart der Spargel im eigenen Saft, was ihn besonders aromatisch macht. Heizen Sie den Ofen auf 200 Grad vor. Legen Sie den geschälten Spargel zu etwa fünf Stangen auf Alufolie, Pergament- oder Backpapier, geben Sie etwas Salz, Zucker und einen Stich Butter oben darauf. Schlagen Sie die Folie oder das Papier zu Paketen ein, binden Sie sie seitlich mit Küchenzwirn zu. Legen Sie die Pakete auf ein Backblech und lassen Sie sie etwa 40 Minuten garen.

Kombinieren

Spargel harmoniert mit vielen Beilagen – mit Kartoffeln, mit rohem Schinken und gekochtem Schinken, mit Rührei, Pfannkuchen und einer Vinaigrette aus Schnittlauch und gehackten Eiern, mit Steak und Lachs.

Kochwasser aufheben

Schütten Sie das aromatische Kochwasser nicht weg, verwenden Sie es für Suppen und Soßen.

Abfall verwerten

Schalen und abgeschnittene Enden machen bis zu 30 Prozent des Einkaufsgewichts aus. Für den Mülleimer sind sie eigentlich zu schade, weil sie noch einen aromatischen Sud ergeben – ein Kilo Spargelreste ergeben etwa 1 Liter. Brausen Sie dazu die Schälreste ab, geben Sie Salz und Zucker hinzu und kochen alles 15 Minuten auf.

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Stiftung Warentest

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