Selbstverständlich darf und sollte man sich in der Küche mit Spargel in sämtlichen Variationen ausprobieren – immerhin ist noch bis Johanni, also bis zum 24. Juni, Zeit, um die köstlichen Stangen aus der Region zu genießen. Nicht fehlen darf dabei der Klassiker. Zumindest einmal sollte er auf den Tisch kommen – entweder zu Hause oder in einem Restaurant. Ganz zart und aromatisch werden die Stangen, wenn man sie nach dem sorgfältigen Schälen und dem Entfernen der holzigen Enden in gesalzenem und leicht gezuckertem Wasser kochen lässt. Dafür den Spargel am besten portionsweise mit Küchengarn zusammenbinden und in den Topf geben. Sehr gut sind außerdem ein Spritzer Zitrone und ein Stückchen Butter. Den Spargel je nach Dicke der Stangen zwischen 15 bis 20 Minuten darin garen. Butter in einem Tiegel im Wasserbad schmelzen lassen und mit feinen Kräutern wie Kresse, Petersilie oder Bärlauch verfeinern. Zusammen mit dem Spargel servieren. Hervorragend passen dazu herzhafter Schinken oder Kochschinken und Kartoffeln. Auch eine Sauce Hollandaise zuzubereiten ist gar nicht so schwer, erfordert allerdings etwas Geschick. Dafür 125g Butter in einem kleinen Topf schmelzen, währenddessen in einer Metallschüssel vier Eigelb mit zwei bis drei Esslöffeln Weißwein, eventuell einem Esslöffel Wasser sowie jeweils einer Prise Salz und Zucker mit einem Schneebesen verrühren. Danach die Schüssel ins heiße Wasserbad stellen. Nun die Mischung kräftig mit dem Schneebesen schlagen, bis eine feine Creme entstanden ist. Nun die geschmolzene Butter mit dem in einem feinen Strahl vorsichtig unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.