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NWZonline.de Speziale

Kreative Seiten der Zeitung entdeckt

09.03.2018

Oldenburger Land Jeden Morgen raschelt und knistert es in den 29 Klassen und Gruppen, wenn sie die neue Ausgabe der Nordwest-Zeitung inspizieren. Jeder der mehr als 280 Teilnehmer sucht nach etwas anderem. Während die einen schauen, was es in ihrem Ort so Neues gibt, blicken die anderen auf das Weltgeschehen, schauen auf die Wetterkarten oder lösen eines der Sudokus.

Um die Medienkompetenz zu schulen, bekommen die teilnehmenden Einrichtungen jeden Tag die Nordwest-Zeitung geliefert. Bereits zum achten Mal findet „Lesen und Schreiben verbindet“ statt. Die Aktion gestaltete die Nordwest-Zeitung gemeinsam mit dem Bezirksverband Oldenburg (BVO) und dem Aachener Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren (IZOP). Sie richtet sich an Menschen mit seelischer oder psychischer Behinderung.

Neben dem Umgang mit Medien werden auch die Lese- und Schreibfähigkeiten trainiert. Aber auch der Austausch in der Gruppe trägt zu einem besseren Zusammenhalt bei. Ganz nebenbei lernen die Leser was vor Ort und in der Welt passiert. Wenn es passt, werden die Artikel auch als Hilfe für die Bewältigung des Alltags genutzt.

Die Zeitungen können von jeder Klasse oder Gruppe ganz individuell verwendet werden. Sie können sich inhaltlich oder kreativ damit auseinandersetzen.

In manchen Wohnheimen lesen die Betreuer den Teilnehmern die Zeitung vor und besprechen die wichtigsten Themen des Tages. Einige Schulen arbeiten in kleinen „Redaktionen“ mit verschiedenen Themengebieten Artikel durch. Sie informieren sich über ihre Umgebung oder lernen die praktische Seite von Politik, Wirtschaft oder Geschichte kennen.

Einige Gruppen werden auch einen eigenen Artikel für die Zeitung verfassen. Dabei ist den Gruppen freigestellt, worüber sie berichten wollen.

Andere Gruppen setzen sich künstlerisch mit dem Papiermedium auseinander. Sie schaffen daraus Kunstwerke, Bilder und sogar Lichtobjekte.
 Schule an der Kleiststraße: Der Schwerpunkt der öffentlichen Förderschule liegt auf der geistigen Entwicklung. Die Schule liegt im Oldenburger Stadtteil Eversten und hat vier Kooperationsklassen in der Grundschule Dietrichsfeld. Etwa 130 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule an der Kleiststraße an den beiden Standorten. Gertrudenheim Oldenburg: Die Wohnmöglichkeiten im Haus Oldenburg, die verschiedenen Außenwohngruppen oder die ambulant betreuten Wohneinheiten, geben Menschen mit Beeinträchtigungen im Getrudenheim ein Zuhause. Dort werden den Bewohnern Hilfen angeboten, die benötigt werden, um ihr Leben so selbstbestimmt und selbstständig wie möglich führen zu können. Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg: Die anerkannte Einrichtung für Menschen mit Behinderung hat das Ziel, den Menschen zur Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft zu verhelfen. In der Seniorentagesstätte der Gemeinnützigen Werkstätten wird Menschen ab dem Rentenalter beziehungsweise dem 65. Lebensjahr eine Tagesstruktur angeboten. Schule am Bürgerbusch: Die Oldenburger Einrichtung ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen. 15 Schülerinnen und Schüler aus der 10. Klasse beteiligen sich am Projekt. Sie verlassen die Schule im Sommer voraussichtlich mit einem Hauptschulabschluss. Die Zehntklässler nutzten zum Beispiel die Stellenanzeigen und Artikel in der NWZ zur Berufsorientierung. Außerdem informierten sie sich über Politik. Wohnheim Bloherfelde: Das Wohnheim Bloherfelde in Oldenburg bietet Menschen mit einer psychischen Erkrankung eine ganzheitliche Betreuung. Die Einrichtung versteht sich als optimale Zwischenlösung zur Vorbereitung auf ein eigenständiges Leben. Geübt werden praktische Dinge aus Leben und Alltag, die später in der eigenen Wohnung zu bewältigen sind. Unter fachlicher Anleitung können die eigenen Stärken wieder entdeckt, der Alltag geprobt und Zukunftspläne entwickelt werden. So entsteht neuer Lebensmut und neue Lebensfreude – die ideale Voraussetzung, um später gelassen auf alltägliche Herausforderungen reagieren zu können. Pflegeheim Bloherfelde:Das Fachpflegeheim für Psychiatrie in Oldenburg hat seinen Schwerpunkt in der Hilfe für seelisch behinderte Menschen mit psychischen Erkrankungen, die nicht in einer Klinik bleiben müssen/können, aber auch nicht in den häuslichen Bereich zurückkehren können. Komplementäreinrichtung ist die Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen. Ziel ist es eine weitestgehende eigenständige Lebensführung im Heim zu gewährleisten. Schule Sandkruger Straße: Die Oldenburger Förderschule ist auf die emotionale und soziale Entwicklung der Jugendlichen spezialisiert. Durch Erziehung und Unterricht sollen diese beiden Punkte gefördert, die Lern- und Leistungsfähigkeit weiter entwickelt und die personale und soziale Integration im Hinblick auf schulische, berufliche und gesellschaftliche Eingliederung erreicht werden. Astrid-Lindgren-Schule: Die Astrid-Lindgren-Schule in Edewecht ist eine Einrichtung für Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf mit den Schwerpunkten Lernen und Geistige Entwicklung. Sie unterstützt als sonderpädagogisches Förderzentrum die inklusive und wohnortnahe Beschulung von Kindern und Jugendlichen.  Gut Sannum ist eine Einrichtung in Sannum (Landkreis Oldenburg) für Menschen mit Behinderungen. Es gibt den Pflegebereich und die Eingliederungshilfe. Zudem sind ein Wohn- und ein Beschäftigungsbereich, das „Tagwerk“, eingerichtet. Im Tagwerk werden die Bewohner und Bewohnerinnen verschieden gefördert.  Heinz-Neukäter-Schule: In Varel haben die Lehrkräfte an der Heinz-Neukäter-Schule einen besonderen Blick auf die emotionale Entwicklung ihrer Schützlinge. Die offene Ganztagsschule möchte Kindern und Jugendlichen einen geschützten und sorgsam gestalteten pädagogischen Rahmen bieten, der ihnen „Gegenerfahrungen“ zu bisher Erlebtem ermöglicht. Ziele sind eine erfolgreiche Rückschulung und Teilhabe an der Gesellschaft. GPS Wohnverbund Friesland: Junge erwachsene Menschen mit Behinderung haben in der Einrichtung der GPS Wilhelmshaven in Varel die Möglichkeit, auf das eigenständige Leben vorbereitet zu werden. Dort wohnen zurzeit sieben junge Menschen. Sie haben ihre eigenen Wohnungen gemietet und werden von ambulant unterstütz. Kurz gesagt, kann man es eine Art Wohnschule nennen. Die jungen Erwachsenen werden auf ein eigenständiges Leben vor bereitet und lernen den „normalen Alltag“ zu bewältigen. Außerdem betreut der Wohnverbund zusätzlich viele erwachsene Menschen mit Behinderung in ganz Varel ambulant.
 Von-Aldenburg-Schule: Die 1981 gegründete Von-Aldenburg-Schule in Varel ist eine staatlich anerkannte Förderschule mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwick­lung. Die Schule gehört zum Waisenstift Varel. Zum Team der Einrichtung gehören Förderschullehrer, Diplom-Sozial-, Musik- und Heilpädagogen. Das angepasste Curriculum begünstigt die Lust am Lernen – die Schüler sollen den Lernort „Schule“ wieder positiv erleben. Pestalozzischule: Die Vareler Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen ist ein Förderzentrum für Kinder und Jugendliche der Klassen 6 bis 9 beziehungsweise 10, die sich den Hauptschulabschluss als Ziel setzen. Neben der Vermittlung von Lesen, Schreiben und Rechnen wird auch die Selbstständigkeit, Kommunikation oder Konfliktlösung gefördert. Der Einzugsbereich umfasst die Stadt Varel, Varel-Land, die Friesische Wehde und zurzeit die Wesermarsch. Carlo-Collodi-Schule: Eine Schülerfirma, ein Schulgarten, Gewaltprävention oder Angeln bereichern das Angebot an der Carlo-Collodi-Schule in Linswege. Der Schwerpunkt der Förderschule und staatlich anerkannten Ersatzschule liegt in der emotionalen und sozialen Entwicklung. Namensgeber der Schule ist der Journalist und Autor Carlo Collodi, aus dessen Feder die Geschichte von Pinocchio stammt. Collodi bemühte sich engagiert, Literatur in die schulische Bildung mit einfließen zu lassen. Pflegeheim „Haus Christa“: Eingerahmt von Weser, Nordsee und Jadebusen ist die die psychiatrische Facheinrichtung „Haus Christa“ in Stollhamm (Butjadingen) fest eingebunden in die dörfliche Gemeinschaft und das regionale Leben. Die Einrichtung bietet Lebens- und Arbeitsraum für 88 Bewohner und beschäftigt annähernd die gleiche Anzahl an Mitarbeitern. Schule am Habbrügger Weg: Im Förderzentrum in Ganderkesee liegen die Schwerpunkte auf den Bereichen Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung. Die Schule besitzt insgesamt fünf Standorte. Neben Ganderkesee werden auch in Nordenholz, Wardenburg, Hollen und Wildeshausen Schülerinnen und Schüler für eine Rückkehr an eine Regelschule oder ihren Abschluss an der Förderschule vorbereitet. Derzeit besuchen 150 Jugendliche die Schule am Habbrügger Weg. St. Vincenzhaus: Jedem Geborgenheit und Wertschätzung entgegen zu bringen und respektvoll miteinander umzugehen ist der Leitsatz der Schule im Cloppenburger St. Vincenzhaus. Die christliche Religion wird eng in den Schulalltag einbezogen, der Religionsunterricht begleitet die Schüler auf ihrem Weg zur Identitätsfindung. Schwerpunkte der Förderschule sind Lernen und Geistige Entwicklung. Dazu gibt es ein spezielles Angebot, Schüler auch in den Wohngruppen des Hauses aufnehmen zu können. Wichern-Schule: Die Förderschwerpunkte emotionale und soziale Entwicklung stehen an der Wichern-Schule in Ganderkesee im Mittelpunkt. Die staatlich anerkannte Ersatzschule unterstützt Schüler von der ersten bis zur neunten Klasse. Ziel ist es, dass die Schüler wieder am Regelunterricht teilnehmen können. Die teilnehmenden Klassen haben sich der Medienkompetenz gewidmet.

Anna Lisa Oehlmann
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003
Tonia Hysky
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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