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Argentiniens Superstar Nach Beleidigungen gegen Messi: PSG erhöht Sicherheit

Lionel Messis Tage bei Paris Saint-Germain scheinen gezählt zu sein.

Lionel Messis Tage bei Paris Saint-Germain scheinen gezählt zu sein.

Christophe Ena/AP/dpa

Paris (dpa) - Paris Saint-Germain hat die Sicherheitsvorkehrungen einem Medienbericht zufolge erhöht. Nachdem sich die schwer aufgeheizte Stimmung bei Fans des französischen Fußballmeisters auch nach der Suspendierung von Lionel Messi nicht gelegt hatte und Anhänger sogar vor das Haus von Messis Sturmpartner Neymar gezogen waren, ergriff der Club weitere Maßnahmen.

Wie die Nachrichtenagentur Agence France-Presse schrieb, wurde das Sicherheitspersonal vor dem Trainingsgelände sowie vor den Unterkünften von Messi, Neymar und des italienischen PSG-Profis Marco Verratti verstärkt.

Zuvor hatte PSG eine Stellungnahme veröffentlicht und aufs Schärfste die nicht hinnehmbaren Handlungen und Beleidigungen einer kleinen Gruppe, die am Mittwoch vorgefallen seien, verurteilt. Vor der Geschäftsstelle hatten sich Medienberichten zufolge rund 200 Menschen versammelt. Dabei kam es auch zu verbalen Beleidigungen gegen Messi, der bei einigen PSG-Fans ohnehin schon länger schwer in der Kritik steht und bei Spielen im Parc des Princes auch schon bei der Mannschaftsvorstellung ausgepfiffen wurde.

Reise nach Saudi-Arabien erzürnt Fans

Messis Kurztrip als Tourismus-Botschafter nach Saudi-Arabien Anfang dieser Woche kam entsprechend schlecht bei den Fans nach der 1:3-Pleite gegen Lorient an. Dass der Urlaub mit der Familie nicht mit dem Club abgesprochen worden sein soll, brachte dem 35 Jahre alten Fußball-Weltmeister aus Argentinien eine zweiwöchige Suspendierung ein.

Wie französische und argentinische Medien berichten, gilt ein weiteres Engagement nach dem Ende von Messis Vertrag am 30. Juni als ausgeschlossen. Messi selbst oder sein Manager und Vater Jorge haben sich bisher noch nicht geäußert. Auch von PSG gab es zu der Suspendierung noch keinen Kommentar, in der Mittelung zu den Beleidigungen fiel der Name von Messi ebenfalls nicht. «Messi, was für eine Verschwendung», titelte dafür «Le Parisien»: «Zwei Jahre für nichts.»

Messi hatte im Sommer 2021 seinen Herzensclub FC Barcelona unter Tränen verlassen, der hoch verschuldete Verein konnte sich den Südamerikaner nicht mehr leisten. Neben einem Angebot von Al-Hilal aus Saudi-Arabien und Interesse aus der Major League Soccer in den USA wird seit Längerem auch über eine Rückkehr von Messi nach Barcelona spekuliert. Der Verein bestätigte zumindest das Vorhaben.

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